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Karlsson
Grenzenlose Leidenschaft

Das Achtelfinale ist erreicht

19.08.2018 -DHB-Pokal: 30:22 gegen den TuS Ferndorf

Nur 24 Stunden nach der ersten folgte die zweite Hauptrunde. Die SG Flensburg-Handewitt schlug den TuS Ferndorf mit 30:22 (14:12) und erreichte damit das Achtelfinale, das Mitte Oktober ausgetragen wird. Die Auslosung wird bereits am Mittwochabend nach dem Pixum Super Cup in Düsseldorf vorgenommen.

Die zweite Partie von Halver waren in Teilen ein Spiegelbild der 60 Minuten vom Samstag. Der Außenseiter aus dem Siegerland lag zwar nur beim 1:0 und 2:1 vorne, hielt aber lange Zeit sehr gut mit. Nur nach gut einer Viertelstunde, als Simon Jeppsson per Gegenstoß und Marius Steinhauser vom rechten Flügel zum 10:7 trafen, sah es so aus, als ob sich die SG vorzeitig absetzen könnte. Ferndorf blieb im Schlepptau, obwohl Benjamin Buric, der diesmal die ganze Zeit im Gehäuse stand, von Anfang an sehr gut auf dem Posten war. „Die Abwehr hätte ihm noch mehr helfen können, sie war manchmal etwas zu passiv“, beobachtete Co-Trainer Mark Bult. „Die Kombination im Innenblock ist eben noch nicht so eingespielt, da fehlen noch ein paar Kleinigkeiten.“ Neuzugang Simon Hald und Anders Zachariassen kamen im Abwehrzentrum hauptsächlich zum Zuge. Tobias Karlsson wurde diesmal geschont.

Magnus Jøndal glänzte. Fotos: Ingrid Anderson-Jensen

Ein Spiel für die Außen
Auch Hampus Wanne und Lasse Svan erhielten eine schöpferische Pause. Auf den beiden Außenbahnen profitierten Marius Steinhauser und Magnus Jøndal, der überdies alle fünf Siebenmeter verwandelte, von der taktischen Marschroute und erzielten zusammen 16 Treffer. Dennoch glich der starke Zweitligist kurz nach dem Seitenwechsel zum 15:15 aus, als er eine Fahrkarte und einen technischen Fehler des Favoriten ausnutzte. „Wir haben dann aber“, bemerkte Mark Bult, „wieder die Angriffe gut durchgespielt und auf die richtige Chance gewartet.“ Zudem zog Benjamin Buric dem Gegner den Zahn. Beim 16:23 war die Angelegenheit geklärt. Mit einem Doppelschlag sorgte Johannes Golla für den Schlusspunkt. So konnten sich die Nordlichter mit einer zufriedenstellenden Bilanz auf dem Heimweg machen. Nach dem Zwei-Stunden-Einsatz vom Wochenende ist Montag trainingsfrei, am Dienstag geht es bereits nach Düsseldorf zum Pixum Super Cup.

TuS Ferndorf – SG Flensburg-Handewitt 22:30 (12:14)
TuS Ferndorf: Rottschaefer, Puhl – Faulenbach (3), L. Schneider (3), Irle, M. Michel (1/1), Neitsch, Wörner (1), Zerbe (2/1), L. Michel, J. Schneider (4), Barwitzki (2), Lindskog (2), Koloper (1), Müller (3), Rink
SG Flensburg-Handewitt: Buric (19/2 Paraden) – Golla (2), Hald, Glandorf (6), Svan, Jeppsson (3), Jøndal (10/5), Steinhauser (6), Zachariassen (1), Gottfridsson (1), Lauge (1), Rød
Schiedsrichter: vom Dorff/vom Dorff (Kaarst); Zeitstrafen: 2:4 Minuten (Rink 2 – Jeppsson 2, Gottfridsson 2); Siebenmeter: 5/5:4/2 (Buric hält zwei Mal gegen J. Schneider; Zuschauer: 800 (in Halver)
Spielfilm: 2:1 (5.), 2:3 (6.), 3:5 (8.), 6:6 (13.), 7:7 (14.), 7:10 (20.), 8:11 (22.), 10:11 (25.), 12:13 (29.) – 14:14 (32.), 15:15 (33.), 15:18 (38.), 16:23 (44.), 19:24 (48.), 20:27 (54.), 21:29 (60.)

Von: ki