An Weihnachten endet für die SG Flensburg-Handewitt das Handballjahr. Mit dem letzten Heimspiel in der DAIKIN HBL verabschiedet sie sich in eine längere Pause. Anwurf gegen den Bergischen HC ist am zweiten Feiertag um 17.30 Uhr.
Ein Aufsteiger hat es zumeist schwer in der DAIKIN HBL. So gesehen hat sich der Bergische HC in der Hinrunde gut geschlagen. Mit 10:24 Punkten und Platz 15 ist der Klassenerhalt zu einer realen Option geworden. Vor allem das Remis im Derby beim VfL Gummersbach löste viel Anerkennung aus. In Wuppertal wie in Solingen bleibt man dennoch auf dem Boden der Tatsachen. „Das Saisonziel bleibt der Klassenerhalt“, betonen Arnor Gunnarsson und Markus Pütz, die das einzige gleichberechtigte Trainergespann der Liga bilden. Im Frühling 2024 musste der Bergische HC etwas unerwartet die DAIKIN HBL verlassen. Zwölf Monate später stand die Rückkehr fest. „Wir haben den Abstieg korrigiert, aber wir müssen uns mit dem Kader jetzt in der Bundesliga etablieren“, forderte Torhüter Christopher Rudeck. Er gehörte einst dem Nachwuchsbereich der SG an. Ebenso Kreisläufer Lars Kooij, der über die Stationen Tondern, Hamm, Emsdetten und Vardar Skopje im Sommer beim Bergischen HC landete. Die Nummer eins am Kreis ist allerdings Aron Seesing, der in der kommenden Saison zu den Rhein-Neckar Löwen wechseln wird.
Verletzungspech im Spätherbst
Der Start in die Saison verlief wenig verheißungsvoll. Erst im Spätherbst häuften sich die Punkte, obwohl die Personaldecke teilweise sehr dünn war. Allein im November verletzten sich drei Leistungsträger schwerer: Spielmacher Eloy Morante Maldonado riss sich das Syndesmoseband im Fuß, Elias Scholtes fehlt mit einer Sprunggelenksverletzung, und Yannick Fraatz musste wegen eines Kreuzbandrisses sogar die gesamte Saison abschreiben. Der Bergische HC hat aber noch genug Qualität im Kader. Als Torjäger hat sich der talentierte Halblinke Sören Steinhaus in den Fokus geworfen. Gut angekommen ist Positionskollege Nico Schöttle, der vom TVB Stuttgart wechselte. Auch Linkshänder Johannes Wasielewski machte einige Schritte nach vorn. Die routinierte Stütze im Rückraum ist der Tscheche Tomas Babak. Auf den beiden Flügeln sind zumeist Noah Beyer und Julian Fuchs gesetzt.

