Die SG Flensburg-Handewitt landete in der Opel HBL den zweiten Sieg im zweiten Spiel. Sie gewann am Mittwochabend mit 34:29 (21:18) beim Bergischen HC. Die besten Torschützen waren Marko Grgić (8/1) und Emil Jakobsen (6).
Das war ein Auftakt nach Maß. Fast zehn Minuten dauerte es, bis der Ball erstmals im SG Gehäuse landete. Bis dahin hatte Benjamin Burić „nur“ vier Bälle gehalten. Sonst scheiterte der BHC an der von Emil Bergholt und Arnar Freyr Arnarsson organisierten 6:0-Abwehr oder produzierte Fehlwürfe. Sogar ein Siebenmeter flog vorbei. Derweil zelebrierte Domen Novak einen Doppelschlag vom rechten Flügel, ehe Emil Jakobsen den Ball zum 6:0 in die Maschen drehte. Danach leistete sich die SG ein paar schnelle Gegentore, aber sie bewegte sich mit einem stetigen Polster durch die erste Hälfte. Emil Jakobsen schloss zum 12:8 ab. Es war der sechste Treffer des Dänen, der kurz darauf zur Bank humpelte und dort behandelt wurde. Dort sah er, wie die Hausherren mehrfach auf zwei Treffer verkürzten. Die Gäste operierten teilweise mit drei Rechtshändern im Rückraum. Marko Grgić traf unter Bedrängnis zum 15:19.
Gut aus der Kabine gekommen
Zur Pause lag die SG mit drei Toren vorn. Der Wiederbeginn war eine gute Phase für Simon Möller, der mit einigen Paraden ein wertvoller Rückhalt war. Auch die Linkshänder hatten ihren Spaß. Domen Novak traf aus spitzem Winkel, Niclas Kirkeløkke vom Kreis. Marko Grgić erhöhte auf 25:18. Die SG hatte alles im Griff. Simon Möller genoss die erste Viertelstunde des zweiten Durchgangs sichtlich. Während er sechs Würfe entschärfte, musste er nur drei Mal den Ball aus dem Netz fischen. Fast Namensvetter Lasse Møller war nun im Spiel und nutzte einen Abwehrschnitzer zum 30:22. Es brannte nichts mehr an, auch wenn die Effizienz gegen BHC-Keeper Christopher Rudeck arg in den Keller rauschte. Aksel Horgen war nun mit von der Partie. Es war sein 100. Pflichtspiel-Einsatz im SG Trikot. Bevor es mit zwei Punkten auf die nächtliche Rückfahrt in den hohen Norden ging, bedankte sich die Mannschaft bei den mitgereisten Fans für die Unterstützung.







