Die insgesamt siebte Saison in der Opel HBL ist für Arnar Freyr Arnarsson die erste im Trikot der SG Flensburg-Handewitt. Der Isländer freut sich auf seinen neuen Verein und soll am Kreis sowie in der Abwehr eine wichtige Rolle übernehmen. Die Redaktion sprach mit dem 31-Jährigen.
Arnar, Ende April hast du in Flensburg gegen die SG gespielt. Freust du dich schon auf die Heimpremiere Ende August?
Arnar Freyr Arnarsson: In Flensburg hatte ich mit der MT Melsungen sehr oft einen schweren Stand. Nun freue ich mich für die SG spielen zu dürfen und in den Genuss eines Heimsiegs zu kommen. Ich lerne gerade meine neuen Teamkollegen kennen. Sie scheinen alle gut drauf zu sein. Ich bin zuversichtlich, dass wir gemeinsam viel erreichen können.
Du hattest mit der MT Melsungen einen tollen Abschluss und hast die EHF European League gewonnen. Nun bist du in diesem Wettbewerb der einzige Titelverteidiger. Wie fühlt sich das an?
Arnar Freyr Arnarsson: Das war mir noch gar nicht so bewusst. Mit Melsungen war es ein Meilenstein, der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte. Aber nun spiele ich für die SG. Wir haben zunächst in diesem Wettbewerb drei Aufgaben in der Gruppenphase vor uns, die wir gut lösen wollen.
Wie war deine Sommerpause. So viel wir wissen, sind Isländer fast immer auf Island. Du auch? Was ist das besondere an dieser Insel?
Arnar Freyr Arnarsson: Meine Frau und ich waren auch eine Woche in Barcelona. Da war es aber viel zu heiß. Island im Sommer ist sehr schön. Zehn bis 15 Grad – das mögen wir. Die längere Spielpause ist auch die einzige richtige Chance, die Familie zu besuchen. Wir mögen die Natur, die Landschaft und das Wetter. Binnen fünf Minuten können sich Sonne und Schnee abwechseln. Und natürlich mag ich auch die Menschen in meiner Heimat.
Die SG hat in der letzten Saison relativ viele Gegentore bekommen. Wie hast du als gegnerischer Kreisläufer die Defensive der SG gesehen?
Arnar Freyr Arnarsson: Gegen Blaž Blagotinšek und Johannes Golla hatte ich persönlich einen schweren Stand. Beide sind richtig gut. Ich finde, dass die SG eine gute Defensive hat, und ich möchte meinen Beitrag dazu leisten, dass es so bleibt. Die SG setzt viel auf schnelle Angriffe und Tempogegenstöße – dadurch fallen allgemein mehr Tore.
