Nach fünf Derbysiegen in Serie kassierte die SG Flensburg-Handewitt eine Niederlage. Ausschlaggebend für den THW Kiel war die bessere Effizienz. Die O-Töne.
Aleš Pajović, SG Coach: „Es tut weh, zu Hause zu verlieren. Die erste Halbzeit haben wir es gut gemacht. In den zweiten Durchgang sind wir nicht gut gestartet. In der Abwehr hatten wir die Kieler häufiger nah am Zeitspiel, dann trafen sie aber mit Schlagwürfen doch noch von neun Metern. Wir hatten da eine Phase von fünf oder sechs Angriffen, die wir nicht stoppen konnten. Wir haben uns dann noch einmal zurückgekämpft. Andreas Wolff hat aber gerade die letzten Minuten sehr stark gehalten. Wir haben in der EHF European League nun erst einmal die beiden Spiele gegen Montpellier. Wenn wir die gewinnen, wollen wir versuchen, in Kiel den Gruppensieg zu holen.“
Emil Jakobsen, SG Linksaußen: „Mein Gefühl sagt mir, dass wir gut gespielt haben. Ärgerlich ist es, dass wir keine höhere Führung mit in die Halbzeit nehmen konnten. Danach ließen wir zu viele Chancen aus. Es nervt, dass wir verloren haben. Das Spiel müssen wir schnell abhaken, schon am Wochenende geht es weiter.“
Filip Jicha, Trainer THW Kiel: „Ich bin sehr stolz auf meine Jungs, dass sie nur 46 Stunden nach dem sehr harten Spiel gegen Magdeburg so eine Leistung gebracht haben. Sie sind nach der langen Europameisterschaft mit viel mentaler Frische zurückgekehrt. Da ist Charakter und Entwicklung zu sehen. Im Angriff wurde sehr cool und geduldig gespielt.“
