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#Hölle Nord
- Das Topspiel in der HBL

Wiedersehen mit vielen alten Bekannten

Bevor es in den heißen Dezember mit einigen Kracher-Begegnungen geht, beendet die SG Flensburg-Handewitt den nicht weniger topspiellastigen November mit einem Heimauftritt gegen den VfL Gummersbach. Am Sonnabend um 20 Uhr geht es gegen den Altmeister, der in der Bundesliga seit Jahren eine ansteigende Tendenz verzeichnet und aktuell auf Platz fünf liegt.

 

Sie sind eine Top-6-Mannschaft”, so das klare Urteil von Aleš Pajović. Als der Slowene Anfang des Jahres als Trainer bei der SG anheuerte, war der VfL der erste Heimgegner. Mit einem 35:30-Erfolg gab es einen guten Einstand vor eigenem Publikum.

Vier Tage zuvor hatte die SG in der Hauptrunde der European League bereits mit 36:31 in Gummersbach gewonnen, und im Rückspiel kurze Zeit später folgte ein 32:30-Heimsieg. Dadurch wurde der Grundstein für den späteren Triumph im Europapokal gelegt und somit das Fundament für die bis heute gute Zusammenarbeit mit Pajović.

 

Der betont jedoch, dass vergangene Erfolge am Sonnabend nicht zählen. Es ist eine neue Mannschaft”, so der SG-Coach, der beim VfL die gute Arbeit seines Kollegen Guðjón Valur Sigurðsson hervorhebt. Der Isländer steht ebenso für den Aufschwung in Gummersbach wie die Namen von Julian Köster, Miro Schluroff sowie den Ex-Flensburgern Kentin Mahé und Kay Smits.

Vor allem der Niederländer, der im Sommer die SG Richtung VfL verlassen hat, ist wieder aufgeblüht und hat seine gesundheitlichen Herausforderungen überwunden. Gott sei Dank”, so Pajo, der allerdings hofft, dass sein Team den Linkshänder gut in den Griff bekommt. Gleiches gilt für die Wurfkraft des deutschen Nationalmannschafts-Duos Köster/Schluroff. 
Es sind zwei Shooter, wie man sie in der Bundesliga nicht so häufig sieht”, urteilt Pajović, wohlwissend, dass das Flensburger Pendant Simon Pytlick und Marko Grgić ihnen in nichts nachsteht. Der SG-Übungsleiter weiß allerdings auch um die Breite des Gäste-Kaders, in dem mit Lukas Blohme und Teitur Einarsson noch zwei weitere Ex-Flensburger stehen.
 

Eine Breite, die der SG durch die Ausfälle von Lasse Møller und Luca Witzke aktuell ein wenig abgeht. Immerhin hat Lukas Jørgensen seine leichten Rückenbeschwerden vom Dienstag komplett überwunden, und auch Emil Jakobsen könnte eine Option sein. Sein Einsatz entscheidet sich kurzfristig. Mit Jonas Rithaphorn stünde ein junger Mann als Ersatz bereit.

Sie spielen eine kompakte und körperbetonte 6-0-Verteidigung”, so Pajović über den Gegner. Wir spielen aber auch hart und wollen uns ohnehin auf uns konzentrieren. Eine gute Abwehr mit guten Torleuten ist wichtig für unser Tempospiel, und all das kombiniert ist der Schlüssel zum Erfolg. Wie immer ist unser Plan, die nächsten zwei Punkte zu holen”.
 

Mit großem Teamspirit, viel Selbstvertrauen und den eigenen Fans im Rücken wollen Spieler und Trainer dieses Ziel verfolgen.

Erstellt von rm