Die Reise nach Köln kann weitergehen. Die SG Flensburg-Handewitt löste die Aufgabe beim TVB Stuttgart und wird kurz vor Weihnachten das Viertelfinale im DHB-Pokal bestreiten.
Benjamin Burić, SG Torwart: „Im Vergleich zum ersten Spiel vor ein paar Wochen konnten die Stuttgarter trotz ihrer vier Rückraumspieler kaum Zweikämpfe gegen unsere Abwehr gewinnen. Wir sind viel gelaufen und sind in der ersten Hälfte zu neun oder zehn einfachen Toren gekommen. In der zweiten Hälfte haben wir sehr konsequent gespielt. Wir waren von der ersten Minute an bereit und mit dem Kopf da.“
Aleš Pajović, SG Coach: „Wir sind sehr zufrieden, das war ein gutes Spiel von uns. Mit diesem deutlichen Ergebnis war nicht zu rechnen. Wir hatten den Druck, mit dem Stuttgart spielt, sehr gut unter Kontrolle. Wir haben das Tempo gut gehalten und konnten viele Tore im Gegenstoß machen. Wir haben unseren Job erfüllt: Wir sind weiter.“
Misha Kaufmann, Trainer TVB Stuttgart: „Wir tun uns momentan in der Defensive brutal schwer, Zugriff zu bekommen. Da fehlt es an Automatismen, an Eingespieltheit und an klaren Absprachen im Zentrum. Das macht es natürlich schwierig gegen eine Mannschaft, die so schnell spielt. Pajo hat es richtig gesagt: Wir hatten enorme Probleme im Rückzugsverhalten.“
Kai Häfner, Rückraumakteur TVB Stuttgart: „Wir müssen ehrlich sein: Flensburg hat uns überrannt. Wir haben uns in der Abwehr sehr schwergetan, gegen uns genügten zwei Kreuzungen. Bei uns fehlten die Automatismen, die für die nächsten Aufgaben passen müssen.“
