Die SG Flensburg-Handewitt ist derzeit zu ihrem Trainingslager in Schweden. Im Anschluss daran dürfen sich die Fans auf ein erstes Highlight freuen. Die SG spielt am kommenden Dienstag um 19.30 Uhr gegen den dänischen Top-Klub SAH Aarhus.
Taktik, Würfe, Kraft und Ausdauer – die SG steckt derzeit mitten in der Vorbereitung auf die neue Saison. In Kürze erreicht sie ein neues Level: der erste Test auf dem Spielfeld. „Ein Spiel ist etwas anderes als Training, man bekommt neues Feedback“, freut sich Aleš Pajović. Im Fokus steht laut SG Coach die Integration der vier Neuzugänge: Emil Bergholt, Simon Möller, Arnar Freyr Arnarsson und Aymeric Minne geben zugleich erstmals vor den Augen der Fans eine Kostprobe ihres Könnens ab. Es geht gegen Skanderborg-Aarhus Handbold, kurz SAH. In der letzten Serie begegneten sich beide Teams in der EHF European League. Die SG siegte, der dänische Klub schaffte letztendlich als „Vize“ die Qualifikation zur EHF Champions League. In den Reihen der Jütländer gibt es ein sehr vertrautes Gesicht: Johan Hansen. Der Rechtsaußen lief von 2022 bis 2025 für die SG auf.
Historische Spielstätte
Einen besonderen Reiz erfährt die Partie durch ihren Schauplatz. Die Handewitter Wikinghalle ist die „Ur-Hölle-Nord“, in der die SG bis 1995 ihre Bundesliga-Heimspiele bestritt. „Dierk Schmäschke hat mir ein paar Videos von damals gezeigt“, erzählt Aleš Pajović. „Die Zuschauer saßen ja verdammt dicht am Spielfeld. Das hat mich an Celje erinnert, wo ich als 17- oder 18-Jähriger in einer kleinen Halle spielte und alles bis auf den letzten Platz gefüllt war.“ Im letzten Jahr hieß es: „50 Jahre Wikinghalle“. Die SG testete vor zwölf Monaten gegen den DHK Flensborg. Der Kooperationspartner ist wieder dabei und trifft ab 17.30 Uhr auf den Drittliga-Rivalen TSV Altenholz.
