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#Auswärtsspiel
- SG beendet Saison mit Niederlage

Torrausch in Berlin

Die SG Flensburg-Handewitt beendete die Saison 2025/26 mit 51:17 Zählern auf Platz drei. Am letzten Spieltag der DAIKIN HBL verlor sie bei den Füchsen Berlin mit 38:43 (20:22). Die besten Torschützen der SG waren Simon Pytlick (11) und Emil Jakobsen (8/5).

Einen besseren Start kann man kaum erwischen: Emil Jakobsen verwandelte einen Siebenmeter, Marko Grgić zog erfolgreich aus dem Rückraum ab. Dann feierte Benjamin Burić, der letztmals mit der frischgebackenen SG Legende Kevin Møller ein Gespann bildete, seine erste Parade. Die SG schaltete schnell um, Simon Pytlick düste durch zum 3:0. Die SG legte konsequent nach. Die Statistiker notierten in den ersten zehn Minuten eine Effizienz von 90 Prozent. Der Gast führte in Berlin tatsächlich mit 9:5. Die zahlreich anwesenden SG Fans waren aus dem Häuschen, als Simon Pytlick die Nordlichter in die Zweistelligkeit bugsierte. Natürlich konnte es nicht perfekt weitergehen. Die Füchse Berlin entfalteten viel Tempo und kamen häufig durch ihren Top-Mann Mathias Gidsel zum Erfolg – so auch beim 12:14. Die SG antwortete mit dem fünften Tor von Niclas Kirkeløkke, der am Donnerstag seinen 100. Einsatz für die SG absolvierte. Beim 18:18 glichen die Füchse Berlin erstmals aus und gingen mit einem 22:20-Vorsprung in die Kabine.

Die letzte Viertelstunde ging an Berlin
Mit einem Zwei-Tore-Rückstand startete die SG in den zweiten Durchgang. Torreich ging es weiter. In Spielminute 34 fielen sogar vier Treffer. Emil Jakobsen glich beim 24:24 aus. Danach musste die SG allerdings wieder abreißen lassen. Zwei Ballverluste bestraften die Füchse gnadenlos und zogen auf 30:26 davon. Aleš Pajović drückte den Buzzer und nahm ein Team-Timeout. Prompt lief es besser. Kevin Møller hatte nun in seinem letzten SG Spiel einige Paraden. Simon Pytlick stellte mit dem 31:31 wieder den Gleichstand her. Was für eine Torflut, noch waren 17 Minuten zu spielen! Dann häuften sich die Rückenschläge. Domen Novak konnte die Schlussphase nicht mitwirken, da er an der Schulter behandelt werden musste. Sein Vertreter Aksel Horgen verkürzte auf 36:38. Marko Grgić legte nach. Eine Wende war allerdings nicht mehr möglich. Die Berliner machten den Sack zu. Zu allem Überfluss kassierte Blaž Blagotinšek nach einem Foulspiel eine rote Karte. Simon Pytlick erzielte das letzte SG Tor der Spielzeit. „Dieses letzte Spiel war ein Spiegelbild der Saison“, meinte Emil Jakobsen. „Wir hatten viele richtig gute Momente. Es gab aber auch welche, in denen wir nicht wir selbst waren.“
 

Füchse Berlin – SG Flensburg-Handewitt   43:38 (22:20)
Füchse Berlin: Ludwig (bei einem 7m), Milosavljev (15/1 Paraden) – Darj, Arino, Andersson (8), Grøndahl, Lichtlein (2), Gidsel (18), Freihöfer (9/8), Cehte, Langhoff (2), Herburger, Av Teigum (1), Marsenic (3)
SG Flensburg-Handewitt: Burić (2 Paraden), K. Møller (9 Paraden) – Pytlick (11), Golla (4), Kirkeløkke (6), Grgić (6), Faljić, Tønnesen, Horgen (1), Volz, Jakobsen (8/5), Blagotinšek, Novak (1), L. Møller (1)
Schiedsrichter: Baumgart/Dinges (Lahr/Karlsruhe); Zeitstrafen: 6:8 Minuten (Herburger 4, Arino 2 – Tønnesen 2, Jakobsen 2, Grgić 2, Blagotinšek 2); Rote Karte: Blagotinšek (58. Foulspiel); Siebenmeter: 8/8:6/5 (Jakobsen scheitert an Milosavljev); Zuschauer: 9000 (ausverkauft)
Spielverlauf: 0:3 (3.), 2:4 (4.), 3:5 (6.), 3:7 (9.), 5:8 (10.), 5:10 (11.), 6:11 (12.), 8:11 (13.), 8:13 (14.), 11:13 (16.), 12:15 (18.), 14:16 (20.), 16:17 (22.), 18:18 (26.), 19:20 (28.) – 22:21 (32.), 24:22 (34.), 24:24 (34.), 26:24 (36.), 27:26 (39.), 30:26 (40.), 31:28 (42.), 31:31 (41.), 33:32 (45.), 34:34 (49.), 37:34 (50.), 38:35 (53.), 38:37 (56.), 42:37 (59.)
 

Erstellt von ki