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#HölleNord
- SG feiert mit Jubiläum einen internationalen Abend

Sieg und 50.000 Tore

Der vierte Sieg im vierten Spiel der EHF European League: Die SG Flensburg-Handewitt schlug am Dienstagabend den AHC Potaissa Turda mit 46:28 (22:15). Die besten Torschützen der SG waren Patrick Volz (10/1), Marko Grgić (8) und Johannes Golla (7).

Nach dem Abschlusstraining entschied sich Aleš Pajović dafür, Blaž Blagotinšek eine Pause zu gönnen und die Youngster-Garde zu verbreitern. Die Startaufstellung hatte ein ganz anderes Aussehen als noch am Samstag beim Spitzenspiel gegen Magdeburg. Luca Witzke steuerte den Angriff. Die Außen Patrick Volz und Aksel Horgen begannen ebenfalls und gehörten auch zu den ersten Torschützen. Die SG kam blitzschnell aus den Startlöchern. Nach knapp neun Minuten hieß es bereits 7:2. Der AHC Potaissa nahm früh ein Team-Timeout und wählte eine Offensive mit sieben Akteuren. Für einen geglückten Kempa-Trick erhielt der Gast aus Rumänien Szenenapplaus. Die SG kontrollierte das Geschehen, konnte sich aber zunächst nicht weiter absetzen. Nach 20 Minuten mischte Thilo Knutzen mit – anfangs zusammen mit Marko Grgić. Dann agierte die SG mit beiden Linkshändern im Rückraum. Johannes Golla traf zum 19:10 – der höchste Vorsprung im ersten Durchgang.

24 Tore in der zweiten Hälfte
Die zweite Hälfte begann mit viel „Humba, humba, tätärä“. Lukas Jørgensen traf gleich zwei Mal von der Mittellinie ins verwaiste Gäste-Gehäuse. Thilo Knutzen erhöhte auf 25:16. Ein Zehn-Tore-Vorsprung sprang vorerst aber nicht heraus, da ein paar Chancen ausgelassen wurden und hinten nicht mehr ganz so aufmerksam gedeckt wurde. Kurze Konfusion herrschte, als Turda plötzlich acht Spieler auf dem Feld hatte. Die folgende Überzahl machte Patrick Volz besonderen Spaß, da er zu zwei Treffern kam. Marko Grgić zog mit Wucht ab: das 31:21, das erste Zehn-Tore-Polster. Es war ein munteres Spielchen mit vielen SG Toren. Johannes Golla traf vom Kreis zum 35:23. Jubel brandete auf, als Catalin Haidu, der junge rumänische Keeper der SG, die letzten zehn Minuten gegen seine Landsleute mitwirken durfte. U17-Weltmeister Moritz Detlefsen erschien kurz darauf. Der torhungrige Patrick Volz machte die 40 voll. Es sollte aber noch ein ganz besonderes Tor fallen. Marko Grgić erzielte das 44:28. Es war Pflichtspiel-Tor Nummer 50.000 der SG seit 1990. Die nächsten 50.000 eröffnete Moritz Detlefsen. Kurzum: Es war ein runder Handball-Abend.

SG Flensburg-Handewitt – AHC Potaissa Turda   46:28 (22:15) 
SG Flensburg-Handewitt: Burić (11/1 Paraden), Haidu (ab 50., 3 Paraden) – Golla (7), Kirkeløkke, Grgić (8), Tønnesen (4), Jørgensen (5), Horgen (4), Volz (10/1), Jakobsen, Witzke (2), Knutzen (4), Detlefsen (2)
AHC Potaissa Turda: Bucataru (3/1 Paraden, 1 Tor), Popescu (7 Paraden) – Ghivil, T. Pintoiu (4), Grindean, Falavarjani, Thalmaier (4), Kbilashvili (3), Rusu, Piechowski, Lazar, Veres (9/6), Mosic (1), G. Pintoiu, Dumitriu (3), Pop (3)
Schiedsrichter: Cipov/Klus (Slowakei); Zeitstrafen: 8:4 Minuten (Grgić 4, Volz 2, Knutzen 2 – Lazar 2, Thalmaier 2); Siebenmeter: 2/1:7/6 (Volz scheitert an Bucataru – Burić hält gegen Kbilashvili); Zuschauer: 2718
Spielverlauf: 1:1 (1.), 3:2 (3.), 7:2 (9.), 8:4 (11.), 10:4 (12.), 11:6 (14.), 13:6 (16.), 14:8 (19.), 15:10 (20.), 19:10 (24.), 19:12 (26.), 21:13 (28.) – 23:15 (31.), 25:16 (33.), 26:18 (35.), 27:20 (39.), 28:21 (40.), 32:21 (44.), 34:22 (46.), 36:23 (49.), 37:25 (51.), 38:27 (53.), 39:28 (54.)

Erstellt von ki