20260728-IAJ38449
gradient
#Vorbereitung
- Nostalgisches Testspiel in Handewitt

Sieg in der Wikinghalle

Die SG Flensburg-Handewitt absolvierte ihr erstes Testspiel der Saison 2026/27. Gegen den dänischen Klub SAH gab es nach einer Steigerung in der zweiten Halbzeit ein 35:33 (13:15).

„Rückt enger zusammen!“, bat Hallensprecher Michael „Holzi“ Holst. Die Wikinghalle war mit 1200 Fans restlos ausverkauft und versprühte eine Stimmung fast wie in der Ära der „Ur-Hölle-Nord“. Für das Trainer-Team der SG standen andere Aspekte im Vordergrund. Zum Beispiel die Integration der Neuzugänge. Drei standen in der Startaufstellung. Aymeric Minne fing vorne an. Arnar Freyr Arnarsson und Emil Bergholt bildeten den Mittelblock. Platzhirsch Blaž Blagotinšek mischte aus Gründen der Belastungssteuerung nicht mit. Die SG brauchte Anlaufzeit und erzielte erst nach vier Minuten das erste Tor. Simon Pytlick war mit Dynamik zur Stelle und hatte bis zur Pause schon acht Treffer auf dem Konto. Die ersten 30 Minuten gingen allerdings an SAH. Der Gast aus Dänemark führte schnell 6:2 und schleppte dieses Polster mit durch den ersten Durchgang. „Man merkte die schweren Beine nach dem anstrengenden Athletik-Programm der letzten Tage“, meinte SG Coach Aleš Pajović. „Außerdem war es sehr warm in der Halle, und da der Ball feucht war, wurden mehr Chancen ausgelassen als gewöhnlich.“

22 Tore in den zweiten 30 Minuten
Für die zweite Hälfte änderte Aleš Pajović an der Marschroute nicht viel. Das Motto: „Durchwechseln, Tempo hochhalten und im Angriff etwas probieren.“ Aymeric Minne erzielte beim 16:18 seinen ersten SG Treffer. Zur Freude des Publikums rückte die SG näher heran. Per Doppelschlag verkürzte Domen Novak auf 21:22. Lasse Møller war es dann, der mit dem 23:23 den ersten Gleichstand markierte. Simon Möller hütete das SG Gehäuse in den zweiten 30 Minuten und hatte einige gute Momente. „Am Anfang war ich etwas nervös, aber mit der ersten Parade nach zehn Minuten war ich drin“, verriet der Schwede später. „Die Abstimmung mit der Abwehr funktionierte besser.“ Marko Grgic markierte das 28:27. Die Schlussphase gehörte der SG. „Steht auf, wenn ihr Flensburg seid“, skandierte der Anhang. „Es war ein heißes Spiel in einer wirklich schönen Atmosphäre“, meinte Emil Bergholt. „Jetzt freue ich mich noch mehr auf das erste Heimspiel.“ Zunächst einmal begann die Zeit der Autogrammjäger. Das zweite Spiele des Tages hatte der DHK Flensborg mit 24:29 gegen den TSV Altenholz verloren.

SG Flensburg-Handewitt: Burić (bis 30.), Möller (ab 31.) – Pytlick (8), Kirkeløkke (2), Bergholt (2), Grgić (6), Horgen (1), Volz (1), Jakobsen (5/3), Arnarsson (1), Minne (1), Novak (2), Møller (6)

Erstellt von jk