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#Moin Moin, Europe
- Reise nach Siegenbürgen bringt zwei Punkte

SG ohne große Probleme

Die SG Flensburg-Handewitt landete den dritten Sieg in der Gruppenphase der EHF European League. Am Dienstagabend gewann sie bei AHC Potaissa Turda mit 33:26 (18:13). Die besten Torschützen der SG waren Lukas Jørgensen (5), Kent Robin Tønnesen (4), Marko Grgić (4) und Patrick Volz (4).

In der bislang unbekannten Arena von Turda begann die SG unaufmerksam. Zwei Fehlwürfe und ein technischer Fehler spielten den Hausherren zunächst in die Karten. Konsequent begann Kent Robin Tønnesen, der mit seinem dritten Treffer das 4:2 erzielte. Der rumänische Vizemeister agierte mit drei Rechtshändern im Rückraum. Aus einer doppelten Überzahl konnte er allerdings keinen Profit ziehen. Aksel Horgen und Marko Grgić trafen in dieser Phase. Nach einer Viertelstunde setzte sich die SG erstmals auf drei Treffer ab. Simon Pytlick verwandelte einen Konter humorlos zum 10:7. Patrick Volz erhöhte vom linken Flügel mit einem eleganten Heber. Aleš Pajović konnte früh rotieren. Luca Witzke düste durch eine Lücke und erzielte das 12:8. Nachdem Marko Grgić zwei Siebenmeter ausgelassen hatte, kam Domen Novak kalt von der Bank und verwandelte den nächsten Strafwurf. Die SG hatte alles unter Kontrolle, hätte aber zur Pause höher als mit 18:13 führen müssen.

Zeitweise mit elf Toren geführt
Vor und nach der Pause nahm sich die SG eine kleine Auszeit von der Torproduktion. Luca Witzke brach den Bann mit dem 19:14. Das Spiel hatte etwas zerfahrene Phasen, die Dominanz der SG stand zu keiner Phase in Frage. Benjamin Burić hatte vor einer durchaus stattlichen Fan-Gruppe viele Gelegenheiten, sich auszuzeichnen. Und das 25:15 ging sogar auf sein Konto – dank eines Distanzwurfes ins verwaiste Gehäuse. Zuvor hatte Patrick Volz eine Dreier-Serie zelebriert. Die rumänischen Gastgeber versuchten, mit sieben Feldspielern den Rückstand in Rahmen zu halten. Das gelang, da die SG auf der anderen Seite mit ihren Chancen recht sorglos umging. Kurz vor Schluss kam mit Jonas Rithaphorn auch der letzte Feldspieler zum Einsatz. Der junge Linksaußen traf zum 31:25. Thilo Knutzen ließ den nächsten Treffer folgen. Wenig später war Schluss. Der SG Tross übernachtet in Siebenbürgen und reist am morgigen Mittwoch zurück in den Norden. Ab Donnerstag dreht sich alles um das Spitzenspiel gegen den SC Magdeburg.

AHC Potaissa Turda – SG Flensburg-Handewitt    26:33 (13:18) 
AHC Potaissa Turda: Bucataru (3/2 Paraden), Popescu (10 Paraden) – Ghivil (3), T. Pintoiu (2), Grindean, Falavarjani (1), Thalmaier (2), Kbilashvili (3/1), Rusu, Piechowski (1), Lazar (1), Veres (1), Mosic (5), G. Pintoiu, Dumitriu (5), Pop (2)
SG Flensburg-Handewitt: Burić (13/1 Paraden, 1 Tor) – Pytlick (2), Golla (2), Kirkeløkke (2), Grgić (4), Tønnesen (4), Jørgensen (5), Horgen (3), Volz (4), Blagotinšek, Novak (1/1), Witzke (3), Rhitaphorn (1), Knutzen (1)
Schiedsrichter: Maia/Nunes (Portugal); Zeitstrafen: 6:6 Minuten (Dumitriu 2, Thalmaier 2, Pop 2 – Kirkeløkke 2, Volz 2, Tønnesen 2); Siebenmeter: 2/1:4/1 (Kbilashvili scheitert an Burić – Grgić scheitert zwei Mal an Bucataru, Novak wirft vorbei); Zuschauer: 2500
Spielverlauf: 0:1 (1.), 2:1 (3.), 2:4 (6.), 4:5 (9.), 5:7 (14.), 7:8 (15.), 7:11 (18.), 8:14 (21.), 10:14 (22.), 10:18 (25.) – 14:18 (32.), 14:21 (38.), 15:21 (39.), 15:26 (43.), 17:26 (46.), 19:27 (48.), 21:29 (51.), 24:29 (56.), 25:32 (59.)

Erstellt von ki