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#Hölle Nord
- Ein Remis im zweiten Playoff-Spiel

SG im Viertelfinale

Die SG Flensburg-Handewitt hat wie erwartet das Viertelfinale der EHF European League erreicht. Sie musste sich im Rückspiel der Playoff-Runde allerdings mit einem 33:33 (16:13) gegen SAH begnügen. Die besten Torschützen der SG waren Emil Jakobsen (7/4), Lasse Møller (6) und Johannes Golla (6).

Mit einem Vorsprung von sechs Toren ging die SG in das Rückspiel. Sofort waren es sieben, da Johannes Golla den Reigen eröffnete. Simon Pytlick wirkte nicht mit. Auch ohne ihn brachten seine Teamkameraden das Geschehen schnell unter Kontrolle. Nachdem Johan Hansen im Hinspiel gefehlt hatte, war er nun dabei. Bei der Einlauf-Zeremonie erhielt die ehemalige Nummer 26 der SG einen Sonderapplaus. In der Anfangsphase durfte Johan Hansen zu einem Siebenmeter antreten – und scheiterte an Benjamin Burić. Der SG Keeper war ein überragender Rückhalt und parierte in der ersten Viertelstunde stolze zehn Würfe. So wuchs das Polster schnell. Beim 5:1 von Niclas Kirkeløkke betrug der Abstand in der Gesamtrechnung erstmals zehn Treffer. Nach 14 Minuten bejubelten Domen Novak und die „Hölle Nord“ gar das 9:3. Danach erwischte die SG eine schlechtere Phase. SAH glich tatsächlich zum 12:12 aus. Die SG antwortete mit einem 4:0-Lauf. So konnten die Zuschauer zur Pause einen 16:13-Vorsprung beklatschen.

Wechselhafter Spielverlauf
Mit Wiederbeginn rotierte die SG. Die Flügel besetzten nun Patrick Volz und Aksel Horgen. Im Kasten stand Kevin Møller. Der Däne konnte nicht verhindern, dass seine Landsleute wieder aufholten – mit zwei Paraden zumindest den Ausgleich. Im Gegenstoß erzielte Patrick Volz das 20:18. Die SG sauste nun wieder durch die „Hölle Nord“. Eine Balleroberung in der 6:0-Deckung: Johannes Golla schaltete schnell und traf von der Mittellinie ins leere SAH-Gehäuse. Das 24:20 – die „Hölle Nord“ kochte! In dieser Partie war allerdings keine Führung von wirklichem Bestand. Der dänische Gast drehte erneut das Blatt. Beim 27:28 nahm die SG ein Team-Timeout. Der Gesamterfolg war nicht in Gefahr, aber der Tagessieg. Mit einer Energieleistung übernahm die SG wieder das Zepter. Lasse Møller warf das 33:31 und jubelte mit den Fans. SAH war aber noch nicht geschlagen. Die Dänen verkürzten, profitierten dann von einem Fehlpass der SG und glichen erneut aus. Dann ertönte der Abpfiff. Ein Unentschieden!

SG Flensburg-Handewitt – SAH   33:33 (16:13)
SG Flensburg-Handewitt: Burić (12/1 Paraden), K. Møller (6 Paraden, ab 31.) – Golla (6), Kirkeløkke (4), Grgić (3), Faljić, Tønnesen (3), Horgen, Volz (2), Jakobsen (7/4), Blagotinšek (1), Novak (1), L. Møller (6), Knutzen
SAH: Sejr (bei einem 7m), M. Petersen (14 Paraden) – Kristjánsson (11), Bonefeld (1), Dreyer (1), O. Hansen, Lærke (4), Søgaard (1), Balling (1), Cieslak (1), J. Hansen (3), Kaalund (4), Olsson (6)
Schiedsrichter: Sirbu/Serdiuc (Moldawien); Zeitstrafen: 6:6 Minuten (Tønnesen 2, Kirkeløkke 2, Faljić 2 – Kaalund 2, Lærke 2, Kristjánsson 2); Siebenmeter: 4/4:1/0 (Burić hält gegen J. Hansen); Zuschauer: 4123
Spielverlauf: 1:1 (2.), 5:1 (9.), 6:3 (11.), 9:3 (14.), 10:4 (15.), 11:5 (18.), 11:8 (21.), 12:8 (22.), 12:12 (25.), 16:12 (30.) – 16:14 (31.), 17:16 (33.), 18:17 (34.), 19:18 (35.), 21:18 (38.), 22:20 (39.), 24:20 (41.), 24:22 (42.), 25:24 (44.), 26:26 (47.), 27:28 (51.), 28:29 (53.), 31:29 (56.), 32:30 (57.), 33:31 (59.)

Erstellt von ki