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#Auswärtsspiel
- Mit drittem Sieg festigte die SG den zweiten Platz

Schwere Auswärtshürde gemeistert

Nach dem Erfolg im Hinspiel und im DHB-Pokal hat die SG Flensburg-Handewitt auch das dritte Duell in der Saison 2025/26 gegen die Rhein-Neckar Löwen gewonnen. Am 28. Spieltag der DAIKIN Handball-Bundesliga gewann der dreifache deutsche Meister mit 36:33 (18:18) in Mannheim und festigte damit Rang zwei in der Tabelle. Vor den zahlreich mitgereisten SG Fans war neben Toptorschütze Lasse Møller (9 Treffer) Keeper Benjamin Burić mit 33 Prozent gehaltener Bälle überragender Spieler der SG.

Neben Luca Witzke und Lukas Jørgensen fehlte diesmal auch Simon Pytlick (aufgrund muskulärer Probleme). So begann die SG mit Marko Grgić als Mittelmann und Benjamin Burić im Tor. Es war Ex-Löwe Niclas Kirkeløkke, der die SG mit 1:0 in Führung warf. Danach musste die SG aber den Gastgebern den Vorsprung überlassen. Zwischenzeitlich lag die SG sogar mit 9:12 (20.) hinten. Erst kurz vor der Pause wendete sich wieder das Blatt. Marko Grgić traf zum 16:15 (26.) für seine Farben. Nach 30 Minuten stand es ausgeglichen 18:18.

Stabile zweite Halbzeit
Die Nordlichter kamen bestens aus der Pause. Innerhalb kürzester Zeit warfen sie sich einen 25:20-Vorsprung (39.) heraus. Neben Marko Grgić glänzte auch Lasse Møller in dieser Phase als zielsicherer Torschütze. Es gab sogar die Chance zum 26:20, doch ein Anspiel von Marko Grgić auf Johannes Golla missglückte, und so wurde es bald wieder spannend. Dichter als auf 23:26 (41.) ließen die Gäste die Löwen aber nicht mehr herankommen. Beim Stand von 29:25 (46.) sah sich die SG dem Sieben-gegen-Sechs-Spiel der Mannheimer gegenüber. Dank des überragenden Benjamin Burić im Tor blieben die Gäste stabil. Beim Spielstand von 31:27 hielt er seinen dritten Strafwurf und insgesamt 16. Ball. Dennoch musste SG Coach Aleš Pajović beim 32:29 (54.) noch eine Auszeit nehmen und zur „Ruhe“ mahnen. Immer wieder betrug der Abstand nur drei Tore, aber jedes Mal hatte die SG die richtige Antwort parat und ließ sich den Auswärtssieg nicht mehr streitig machen. Nun wartet eine etwas längere Pause. Das nächste Spiel findet erst am 24. April statt. Um 20 Uhr empfängt die SG dann in eigener Halle die MT Melsungen.

Rhein-Neckar Löwen – SG Flensburg-Handewitt   33:36 (18:18)
Rhein-Neckar Löwen: Späth (5 Paraden), Jensen (3 Paraden) – Larson, Timmermeister (2), Nothdurft (5/1), Jacobsen, Sandell (3), Heymann (1), Steenarts (3), Móré, Groetzki, Thrastarson (7/2), Baijens (1), Aspenbäck (2), Kohlbacher (9)
SG Flensburg-Handewitt: Burić (16/3 Paraden) – Golla (4), Kirkeløkke (5), Grgić (7), Faljic, Tønnesen (1), Jakobsen (6/1), Knutzen (1), Blagotinšek, Novak (3), L. Møller (9)
Schiedsrichter: Thiyagarajah/Thiyagarajah (Gummersbach/München); Zeitstrafen: 6:6 Minuten (Timmermeister 2, Nothdurft 2, Heymann 2 – Blagotinšek 4, Grgić 2); Siebenmeter: 6/3:1/1 (Burić hält zwei Mal gegen Thrastarson und gegen Nothdurft); Zuschauer: 13.200 (ausverkauft)
Spielverlauf: 2:2 (5.), 7:5 (10.), 8:8 (15.), 12:10 (20.), 15:14 (25.), 18:18 (30.) – 20:21 (35.), 22:26 (40.), 24:29 (45.), 26:31 (50.), 30:33 (55.), 33:36

Erstellt von sg