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#Moin Moin, Europe
- Die SG kennt den ersten Gegner in der EHF European League

Rumänien und zwei Fragezeichen

Am Sitz der EHF in Wien wurde Freitagmittag die Vorrunde der EHF European League ausgelost. Die SG Flensburg-Handewitt muss im Herbst nach Rumänien, auf die iberische Halbinsel und nach Frankreich oder Dänemark.

Der Titelverteidiger der EHF European League wird einmal mehr Neuland betreten und erstmals auf AHC Potaissa Turda treffen. Die SG spielte in Rumänien schon gegen Dinamo Bukarest und HCM Constanta, war aber noch nie in Siebenbürgen. Den dort liegt die 40.000 Einwohner zählende Stadt Turda. Der Klub AHC Potaissa war in der letzten Saison immerhin rumänischer Vize-Meister. Zum Kader gehören etliche rumänische Nationalspieler sowie Profis aus Serbien, Polen und Georgien. „Dieser Verein ist für uns noch ein unbeschriebenes Blatt, aber mit Catalin Haidu haben wir ja einen rumänischen Experten bei uns im Team“, sagt SG Geschäftsführer Holger Glandorf.

Weitere Gegner erst Anfang September fix
Die Gruppenphase der EHF European League beginnt erst am 14. Oktober. Am 30./31. August und 6./7. September wird die Qualifikation ausgetragen. Da wird die SG zwei Mal ganz genau hinschauen. Denn einen Kontrahenten ermitteln der spanische Vertreter Irudek Bidasoa Irun und ABC Braga aus Portugal. Für die andere Begegnung gibt es bei der SG eine klare Präferenz. „Ein Duell gegen einen dänischen Klub wäre sicherlich für unsere Fans in der Grenzregion ein tolles Erlebnis“, sagt Holger Glandorf. Für die Reiseplanung heißt es: Limfjord oder Mittelmeer, Mors-Thy Handball gegen Saint-Raphael Var Handball. Die beiden besten Teams der Gruppe A erreichen die Hauptrunde, die im Februar beginnen wird. Dort geht es dann gegen die beiden besten Klubs der Staffel B. Und da gibt es zwei ganz deutliche Favoriten: der THW Kiel und Montpellier HB, erst Ende Mai der Endspielgegner in Hamburg.

Erstellt von ki