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#Auswärtsspiel
- SG muss sich deutlich geschlagen geben

Rückschlag in Gummersbach

Die SG Flensburg-Handewitt startete mit einer Niederlage in das neue Handballjahr. Sie verlor am Dienstagabend mit 26:33 (12:16) beim VfL Gummersbach und kassierte damit ihre dritte Saisonniederlage in der DAIKIN HBL. Die besten Torschützen der SG waren Emil Jakobsen (6/4), Johannes Golla (5) und Simon Pytlick (5).

In der Startaufstellung der SG standen bis auf Blaž Blagotinšek nur Akteure, die im Januar in Herning oder Malmö gespielt hatten. Vor dem Anpfiff erhielten ebendiese Medaillengewinner der Europameisterschaft noch schmackhafte Gummersbacher Geschenke, doch mit dem Anwurf war die Freundlichkeit vorbei. Den ersten Treffer der SG im Jahr 2026 erzielte Domen Novak nach einer dänisch-slowenischen Kombination mit Emil Jakobsen. Dennoch misslang der Auftakt in die Partie: Die Gäste lagen schnell mit 1:4 und 3:7 zurück. Kevin Møller hatte mehr Paraden auf seiner Kappe als seine Vorderleute Treffer und verhinderte Schlimmeres. Nach neun Minuten mischte Neuzugang Adin Faljić erstmals mit – als Halbverteidiger und Entlastung für den einzigen Rückraum-Linkshänder Niclas Kirkeløkke. Ein 3:0-Lauf binnen 60 Sekunden sorgte für eine schnelle Ergebniskosmetik, ehe sich die Gummersbacher nach dem 8:7-Zwischenstand wieder absetzten. Kevin Møller hielt das direkte Duell gegen seinen Gegenüber Dominik Kuzmanovic mehr als offen, der Positionsangriff war aber nicht durchschlagskräftig. Auch die letzte Szene der ersten Hälfte war nicht gerade ermutigend für die Halbzeit-Analyse. VfL-Rückraumass Miro Schluroff konnte aus der zweiten Reihe unbedrängt zum 16:12 abschließen.

Kein Aufbäumen im zweiten Durchgang
Die zweite Hälfte begann gleich mit einem technischen Fehler – und die Hausherren führten erstmals mit fünf Toren. Weiterhin wechselten sich gute Aktionen zu oft mit weniger gelungenen ab. So konnte Gummersbach den Vorsprung ausbauen, da sich die SG in dieser Phase in ein Tief manövrierte. Beim 23:15 musste ein Team-Timeout her: Es gab Gesprächsbedarf. Noch waren 23 Minuten zu spielen. Aber schnell war klar, dass es an diesem Abend nicht mehr zu einer großen Kehrtwende kommen würde. Es ging nur noch darum, mit einem möglichst guten Gefühl aus der Partie gehen zu können. Aber das ist schwer, wenn man nicht einmal näher als auf sieben Tore herankommt. Immerhin sind es vier spielfreie Tage, bis die SG wieder antreten muss: am Sonntag um 16.30 Uhr beim HSV Hamburg. Mehrere hundert SG Fans werden dabei sein.
 

VfL Gummersbach – SG Flensburg-Handewitt 33:26 (16:12) 
VfL Gummersbach: Kuzmanovic (15 Paraden), Obling (bei zwei 7m) – Vidarsson (8), Vujovic (4), Köster (4), Blohme, Einarsson (1), Schuroff (7), Hallbäck (2), Horzen (1), Kiesler, Smits (5), Zeman (1)
SG Flensburg-Handewitt: K. Møller (18 Paraden) – Pytlick (5), Golla (5), Kirkeløkke (1), Grgić (3), Faljić, Horgen, Volz, Jakobsen (6/4), Blagotinšek, Novak (3), L. Møller (3)
Schiedsrichter: Schulze/Tönnies (Magdeburg/Dodendorf); Zeitstrafen: 8:4 Minuten (Blohme 2, Hallbäck 2, Kiesler 2, Zeman 2 – Faljić 2, Grgić 2); Siebenmeter: 1/0:4/4 (Vujovic an die Latte); Zuschauer: 4132 (ausverkauft)
Spielverlauf: 2:0 (3.), 4:1 (4.), 5:3 (10.), 7:3 (12.), 7:6 (13.), 8:7 (15.), 11:7 (18.), 12:8 (22.), 12:10 (24.), 14:10 (27.), 14:12 (28.) – 17:12 (31.), 17:14 (32.), 19:15 (34.), 23:15 (37.), 25:16 (40.), 25:18 (42.), 27:19 (47.), 28:21 (51.), 31:21 (54.), 32:23 (56.), 33:24 (59.)

Erstellt von ki