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#HölleNord
- SG konnte Magdeburg nicht Paroli bieten

Pokaltraum geplatzt

Für die SG Flensburg-Handewitt ist der diesjähriger DHB-Pokal mit dem Viertelfinale beendet. Sie verlor am Donnerstagabend beim SC Magdeburg mit 29:35 (14:18). Die besten Torschützen für die SG waren Simon Pytlick und Marko Grgić, die jeweils sechs Mal trafen.

Irgendwie war die Anfangsphase ernüchternd. Die SG zeigte durchaus eine couragierte Abwehrleistung und drängte den SC Magdeburg wiederholt an den Rand des passiven Spiels. Die letzte Aktion gehörte dann aber doch den Hausherren, die mit einer verblüffenden Effizienz starteten. In den ersten zehn Minuten gab es keinen Fehlangriff, was einen 8:5-Vorsprung bedeutete. Die SG agierte zwar mit ihrem Rückraum auch gefährlich, aber nicht so hundertprozentig. Dann setzte Aleš Pajović in der Defensive auf Lukas Jørgensen, um ein paar offensive Varianten einzustreuen. Ins Gehäuse kam Kevin Møller früh für Benjamin Burić. Die Magdeburger Torflut wurde etwas eingedämmt, allerdings häuften sich in der eigenen Offensive die Fehler. Nach einer Viertelstunde hieß es 6:12. Kent Robin Tønnesen verkürzte mit einem Doppelschlag, musste aber kurz darauf auf der Bank am Oberschenkel behandelt werden. Die SG kam in der ausverkauften Getec-Arena nicht näher als auf vier Tore heran. Zehn Sekunden vor der Halbzeit klatschte der Ball an die Latte des SG Kastens. Die Gäste rannten noch einen Gegenstoß, den Lukas Jørgensen zum 14:18 abschloss. Ein Ergebnis, das die Hoffnung als Option kannte.

Nach 40 Minuten verflüchtigte sich die Hoffnung
Mit Beginn der zweiten Hälfte setzte sich die Aufholjagd fort. Emil Jakobsen verwandelte nach wenigen Sekunden von der Siebenmeter-Linie. Niclas Kirkeløkke donnerte den Ball mit Druck in die Maschen – nur noch 17:19. Dann antwortete Magdeburg und zog wieder auf 23:18 davon. Die SG agierte nun häufiger mit einer 5:1-Abwehrformation – mit Lukas Jørgensen auf der Spitze. Vorne schlichen sich zu viele Fehler ein, die die Gastgeber eiskalt bestraften. Beim 28:21 intervenierte Aleš Pajović mit dem Buzzer. Es waren ja noch 17 Minuten zu spielen. An eine Wende war sehr bald nicht mehr zu denken. Es ging eher um Ergebniskosmetik und das Verteilen der Kräfte. Es deckten nun alle drei Kreisläufer gleichzeitig, während sich Lasse Møller im Angriff einschaltete. Auch die Flügel wurden für die Schlussphase frisch besetzt. Patrick Volz verkürzte sofort auf 26:31. Mehr war an diesem Abend nicht drin. Morgen geht es weiter nach Göppingen, wo am Samstag um 18 Uhr die nächste Partie in der DAIKIN HBL ausgetragen wird.

SC Magdeburg – SG Flensburg-Handewitt   35:29 (18:14) 
SC Magdeburg: Mandic (4 Paraden, ab 38.), Hernandez (5 Paraden) – Musche, Claar (7), Kristjansson (1), Pettersson, Magnusson (11/5), Hornke (4), Jonsson (1), Weber, Lagergren (4), Mertens (2), Saugstrup (1), O`Sullivan, Bergendahl (4)
SG Flensburg-Handewitt: Burić (8 Paraden), K. Møller (3 Paraden, 14.-41.) – Pytlick (6), Golla (2), Kirkeløkke (2), Grgić (6), Tønnesen (3), Jørgensen (3), Horgen, Volz (1), Jakobsen (3/2), Blagotinšek (1), Novak (1), L. Møller (1)
Schiedsrichter: Baumgart/Dinges (Lahr/Karlsruhe); Zeitstrafen: 2:2 Minuten (Kristjansson 2 – Jørgensen 2); Siebenmeter: 5/5:2/2; Zuschauer: 6600 (ausverkauft)
Spielverlauf: 1:0 (1.), 3:1 (4.), 4:3 (5.), 6:3 (7.), 7:5 (9.), 8:6 (11.), 12:6 (15.), 12:8 (20.), 14:9 (24.), 15:11 (25.), 16:12 (27.), 18:12 (28.) – 19:15 (32.), 19:17 (33.), 21:17 (35.), 23:18 (37.), 24:20 (38.), 26:21 (42.), 29:21 (45.), 31:22 (49.), 31:26 (54.), 33:26 (56.), 35:27 (58.)

Erstellt von ki