Die SG Flensburg-Handewitt belegte beim Hummel-Cup den dritten Platz. Sie ließ gegen den Gastgeber vom EHV Aue nichts anbrennen und siegte deutlich mit 45:29 (18:13).
Wegen der gestrigen Niederlage musste die SG bereits zur Mittagsstunde ran. Mit Aymeric Minne wurde ein weiterer Spieler geschont. Am Rande des Erzgebirges erwischte die SG schnell Höhenluft und führte nach 12 Minuten bereits mit 10:4. Das Rezept: Positionsangriffe mit sieben Feldspielern, um das Tempo etwas herauszunehmen und mehr Fokus auf die eigene Defensive zu legen. Nach dem zwischenzeitlichen 16:8 geriet etwas Sand ins Getriebe des Favoriten. Das Publikum in Aue freute sich über gute Aktionen des Drittligisten. „Aue hatte Probleme gegen unsere Deckung“, bilanzierte Co-Trainer Simon Hennig zur Pause. „Vorne stimmten zunächst Timing, Spielzüge und Abläufe, ehe wir ein kleines Tief mit technischen Fehlern hatten.“
Viele Tempo und 27 Tore in Halbzeit zwei
Mit einem Fünf-Tore-Polster ging es in die zweite Hälfte. „Wir haben schnell zu unserem Spiel zurückgefunden“, stellte Simon Hennig fest. „Gerade mit unserer Abwehr hatten wir alles unter Kontrolle.“ Einen spektakulären Kempa schloss Simon Pytlick zum 23:15 ab. Simon Möller hütete nun das Gehäuse und durfte einige Mal jubeln. Ebenso ein torhungriger Lasse Møller, der auf 37:23 erhöhte. Youngster Onno Buschmann machte die 40 voll. Das Spiel war für die SG ein guter Abschluss des Hummel-Cups. „Das hat heute richtig Spaß gemacht“, meinte Lasse Møller. „Wir fahren jetzt mit einigen wichtigen Erkenntnissen nach Hause und werden uns weiter auf die neue Saison vorbereiten. Einen großen Fokus wird dabei die Abwehrarbeit haben.“ Am kommenden Wochenende folgt der Wartburg-Cup mit interessanten Tests gegen ThSV Eisenach, TBV Lemgo Lippe und SC Magdeburg.
SG Flensburg-Handewitt: Burić (bis 30.), Möller (ab 31.) – Pytlick (3), Kirkeløkke (4), Bergholt (3), Grgić (6), Horgen (1), Volz (5), Jakobsen (7), Arnarsson (4), Novak, Møller (9), Buschmann (3/1)
