Nach der unglücklichen Krimi-Niederlage ist die SG Flensburg-Handewitt nur ganz kurz wieder im Norden. Am Sonntag um 16.30 Uhr wird bereits die nächste Auswärtspartie angepfiffen – dieses Mal beim TVB Stuttgart.
Der Freitag diente bei der SG der Regeneration – und der mentalen Stärkung. Es kommt nicht alle Tage vor, dass man trotz einer starken Leistung verliert – und dann auch noch so unglücklich und mit dem Rahmen einer Magdeburger Meisterfeier. Auch der Blick auf die Tabelle fällt ernüchternd aus: Die SG hat den zweiten Platz in der DAIKIN HBL verloren. Sie ist punktgleich, hat aber die um 52 Treffer schlechtere Tordifferenz gegenüber den Füchsen Berlin. An der Ausgangslage für den Schlussspurt hat sich jedoch gar nicht viel verändert. Vorausgesetzt beide Rivalen um den Vize-Rang, der ein Ticket für die nächste EHF Champions League garantiert, patzen nicht gehäuft an den beiden nächsten Spieltagen, dann wird es am 7. Juni in der Bundeshauptstadt ein „echtes“ Finale geben.
Schwere Aufgabe für die Abwehr
Erst einmal sind die Voraussetzungen für den Showdown zu erfüllen. Während die Füchse Berlin an diesem Wochenende spielfrei haben und erst am kommenden Freitag in Eisenach nachziehen werden, muss die SG in Stuttgart antreten. Gegen die Süddeutschen gab es in dieser Saison schon zwei Begegnungen. Anfang September trennten sich beide Teams mit einem 29:29-Remis, Anfang November siegten die Nordlichter mit 35:29 im Süden – es war das Achtelfinale im DHB-Pokal. „Das wird eine schwere Aufgabe für unsere Abwehr, da Stuttgart viel mit vier Rückraumspielern und Eins-gegen-eins-Situationen spielt“, weiß Aleš Pajović. „Wenn wir aber die Leistung von Magdeburg bestätigen, dann können wir optimistisch nach vorne schauen.“ Für Marko Grgić hat diese Partie einen besonderen Charakter. Er trifft auf seinen Vater Danijel, der als Co-Trainer der Stuttgarter fungiert.
