Beim HSG Premium Cup in Nordhorn verlor der Titelverteidiger im Halbfinale gegen den Deutschen Meister, die Füchse Berlin mit 39:40 (20:23).
“In der ersten Halbzeit hatten wir viele Probleme in der Abwehr und haben mit 23 zu viele Gegentore kassierte”, sagte Aleš Pajovič. Der SG-Trainer freute sich allerdings über die Angriffsleistung seines Teams. “Nach dreieinhalb Wochen, mit fünf neuen Spielern und ohne Lukas und Simon kann ich zufrieden sein.”
Lukas Jørgensen fehlte verletzt und sein dänischer Landsmann Simon Pytlick ist noch weiterhin im Aufbautraining.
Gegen Berlin tat die Halbzeitpause der SG gut. Es wurden einige “Dinge besprochen”, so Pajovič und fortan lief es in der Defensive besser. “Wir sind zurückgekommen und das zeigt den Charakter unserer Mannschaft. In den letzten Minuten war es eng und wir haben nur mit einem Tor verloren. Natürlich hätten wir gerne gewonnen und gegen Barcelona gespielt. Aber wir haben auch einiges gelernt und ich kann optimistisch auf die nächsten Spiele schauen - die Neuen machen ihre Sache alle super.”
Und das nächste Spiel wartet bereits am Sonntag. Um 14.30 Uhr steht für die SG das kleine Finale an. Gegner ist die gastgebende Mannschaft der HSG Nordhorn-Lingen. Der Zweitligist um Cheftrainer Mark Bult unterlag am Sonnabend im zweiten Semifinale ebenfalls denkbar knapp mit 31:32 gegen den FC Barcelona. Die Katalanen bestreiten somit am Sonntag um 17 Uhr das Finale gegen Berlin.
SG: Burić, K. Møller - Golla 6, Kirkeløkke 2, Grgić 8, Tønnesen 4, Horgen, Volz, Jakobsen 7/1, Blagotinšek 1, Novak 5, L. Møller 2, Witzke 4
Berlin: Ludwig, Milosavljev - Wiede, Darj 3, Bermkop-Schürck, Settner 1, Arino 2, Grøndahl 6/4, Lichtlein 5, Gidsel 11, Freihöfer 2, Langhoff 3, Herburger 1, West av Teigum 4, Marsenic 2
