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#HölleNord
- Die Stimmen zum Spiel gegen den SC Magdeburg

„Nicht das höchste Level erreicht“

Nun hat die Tabelle der DAIKIN HBL ein eindeutiges Bild. Die SG Flensburg-Handewitt ist Zweiter – hinter dem SC Magdeburg. Die O-Töne.

Aleš Pajović, SG Coach: „Wir sind gut gestartet und waren sofort präsent. Wir führten zur Pause, obwohl wir uns ein paar unnötige Fehler geleistet und unglückliche Zeitstrafen bekommen haben. Gegen den SC Magdeburg musst du 60 Minuten voll da sein. Wir hatten aber zu viele Probleme mit den Zweikämpfen und konnten den Angriff in der zweiten Halbzeit nicht mehr stoppen. Unser Tempospiel konnten wir zu wenig laufen. Mitte der zweiten Hälfte hatten wir noch einmal die Chance, das Spiel zu drehen, konnten dann aber zwei oder drei Angriffe nicht nutzen. Die Mannschaft hat bis zum Ende gekämpft. Wir machen weiter und wollen konstant weiterspielen.“

Bennet Wiegert, Trainer SC Magdeburg: „Es fühlt sich überragend an, in dieser Atmosphäre bestanden zu haben. Wir haben in der zweiten Hälfte das gespielt, was wir uns vorgenommen hatten. Flensburg ist breiter und besser ins Spiel gekommen. Wir haben uns gut zurückgekämpft, brachten uns zur Pause aber um ein besseres Ergebnis. In der Halbzeit wussten wir, dass wir uns nicht wieder ein paar schlechte Minuten erlauben können – wir mussten sofort da sein. Die Abwehr war besser auf Simon Pytlick eingestellt, wir hatten die Paraden von Sergey Hernandez, der Schlüssel zum Erfolg war aber unser Angriffsspiel. Wir haben fast keine Fehler mehr gemacht.“

Johannes Golla, SG Kapitän: „Es ist eine bittere Niederlage. Wir müssen selbstkritisch sein. Mit dieser Anzahl an Fehlern bringen wir Magdeburg nicht in Bedrängnis. Wir haben mit unserer Leistung nicht das höchste Level erreicht. In der ersten Halbzeit haben wir gut gespielt, den Start in die zweite Hälfte haben wir allerdings verpatzt. Gefühlt hat man in jedem Angriff elf bis zwölf Eins-gegen-eins-Situationen, da verliert man irgendwann den Halt. Die Magdeburger geben den Ball genau im richtigen Augenblick weiter, sie haben ihr Spiel perfektioniert. Wir haben die Zuschauer zu loben. Sie machten selbst nach dem Spiel so eine gute Stimmung, als ob wir gewonnen hätten.“

Erstellt von ki