Die SG Flensburg-Handewitt startete mit einem Sieg in die Staffel E der EHF European League. Am Mittwochabend besiegte sie Fraikin BM Granollers mit 40:31 (20:20). Die besten Torschützen der SG waren Patrick Volz (8), Lasse Møller (6) und Emil Bergholt (6).
Blau, Weiß und etwas Schwarz – mit diesem Look war die SG auch 1997 unterwegs, als sie den EHF-Cup holte und im Halbfinale Granollers ausgeschaltet hatte. Der Auftakt erinnerte allerdings eher an das bittere Viertelfinal-Aus von 2023. Nach vier Minuten führte der Gast aus Spanien tatsächlich mit 6:2. Die SG fand relativ schnell eine passende Antwort. Ein von Simon Möller gehaltener Siebenmeter sorgte für den ersten Stimmungsausbruch. Patrick Volz schloss einen Konter zum 7:7 ab. Die erste Führung war Kapitänssache: Emil Bergholt vom Kreis zum 11:10. Die Leistungskurve gegen ein schnell operierendes Granollers-Team war noch nicht stabil. Einem 0:4-Negativlauf folgte ein 4:0-Positivlauf. Bis zur Pause waren bereits 40 Tore gefallen: 20 auf jeder Seite.
Die Abwehr stabilisiert
Mit Wiederbeginn operierte die SG in der Offensive mit sieben Feldspielern. Blaž Blagotinšek tauchte am Kreis auf und beförderte den Ball zum 23:21 ins Netz. Zum ersten Mal führte die SG mit zwei Toren. Kent Robin Tønnesen war mit von der Partie und traf zum 26:24. Der nächste Gegenstoß lief über Patrick Volz. Der Vorsprung wuchs, zumal Simon Möller nun einige Paraden nachlegte. Nach einem weiten Pass flog Aksel Horgen in den Kreis und erhöhte auf 29:24. Die SG hatte nun alles im Griff, agierte besser in der Deckung. Mit einem Doppelschlag baute Emil Bergholt den Abstand weiter aus: 35:28! „Flensburg-Handewitt“, skandierte das Publikum, während die Mannschaften zu einem Team-Timeout zusammenkamen. Es wurde deutlicher als gedacht. Aymeric Minne machte die 40 voll. Die Schlusssirene ging in den stehenden Ovationen unter. Dann sang die Nordtribüne: „Die Nummer eins im Land sind wir.“







