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#HölleNord
- SG hofft gegen den HSV Hamburg auf die nächsten Punkte

Mit dem Rückenwind der „Hölle Nord“

Das erste Saisondrittel der DAIKIN HBL ist fast vorbei. Am elften Spieltag trifft die SG Flensburg-Handewitt auf den HSV Hamburg. Anwurf in der GP JOULE Arena ist am Sonntag um 15 Uhr.

Am gestrigen Donnerstagabend hatte Aleš Pajović das aktuelle Pokalspiel Füchse Berlin gegen Eisenach laufen. Der Spannungsbogen senkte sich allerding schnell und schoss erst nach dem Abpfiff wieder hoch, als die Auslosung des Viertelfinals anstand. Ausgerechnet der SC Magdeburg. „Das war nicht unser Wunsch, gegen den aktuellen Champions-League-Sieger in dessen Arena antreten zu müssen“, gibt der SG Coach zu. „Aber so ist es nun einmal und wird uns erst wieder im Dezember beschäftigen. Vorher sind noch ganz andere Spiele.“ So bereits am Sonntag gegen den HSV Hamburg. Spätestens nach dem hanseatischen Coup in Berlin ist die SG gewarnt. „Die Hamburger haben eine gute Mischung mit jungen und erfahrenen Spielern, die schlau und geduldig spielen“, weiß Aleš Pajović. Einen besonderen Blick hat er auf Elias Kofler. Den Spielmacher kennt er aus gemeinsamen Tagen bei der österreichischen Nationalmannschaft.

Das passende Mindset
Die Voraussetzungen bei der SG sind gut. Am heutigen Freitag trainierte der Kader fast komplett. Lediglich Lasse Møller (Mittelhandbruch) befindet sich in der Reha. Blaž Blagotinšek war bei seinem Jubiläumsspiel umgeknickt, hat sich zum Glück aber nicht ernsthaft verletzt. Luca Witzke taten die ersten Spielminuten seit Wochen sichtlich gut. Das galt aber auch für die ganze Mannschaft, die die Aufgabe am Mittwoch in Stuttgart sehr souverän löste. „Ich hätte nicht gedacht, dass wir mit elf oder zwölf Toren führen könnten und gegen dieses System so früh alles klar machen konnten“, sagt Aleš Pajović mit einem Lächeln. Zufrieden ist er mit der Kompaktheit der 6:0-Abwehr. Mit dem Rückenwind der „Hölle Nord“ soll auch gegen Hamburg hohes Tempo gefahren werden. „Das Mindset, dass wir im Moment haben, passt“, betont Aleš Pajović. „Da müssen wir weitermachen.“

Erstellt von ki