20251014-IAJ17748
gradient
#HölleNord
- SG am Dienstag wieder in der EHF European League

Mehr Fokus gefordert

Wieder heißt es schnell umschalten: Die SG Flensburg-Handewitt empfängt nur drei Tage nach dem Topspiel in der DAIKIN HBL einen Gegner mit ganz anderer Spielweise. AHC Potaissa Turda präsentiert am Dienstag ab 20.45 Uhr in der GP JOULE Arena den rumänischen Handball.

Der SC Magdeburg war Samstag, jetzt dreht sich bei der SG alles um den AHC Potaissa Turda. Ein Klub, der das erste Mal überhaupt für ein offizielles Spiel nach Deutschland reist und in der Staffel A der EHF European League bereits mit dem Rücken zur Wand steht. Nach drei Spielen in Serie hilft nur ein Sieg in der „Hölle Nord“, um die theoretischen Chancen auf ein Weiterkommen zu wahren. Das will die SG natürlich verhindern. Mit einem Sieg wäre die Hauptrunde bereits sicher gebucht, wenn in der Parallel-Paarung Saint-Raphael VAR mindestens einen Zähler in Irun holt. Aleš Pajović möchte aber mehr als nur einen „Pflichtsieg“, mehr als das 33:26 in Turda vor einer Woche. „Das war nicht optimal“, sagt der SG Coach. „Ich will mehr Fokus sehen, wir müssen uns besser präsentieren.“

Enge Zeitpläne
Der Sonntag diente der Regeneration, am heutigen Dienstag stand bereits das Abschlusstraining an. Wenig Zeit für eine Vorbereitung, aber zumindest keine Reise. „Bei zwei Heimspielen in Folge dürfen wir uns nicht über den Zeitplan beschweren“, meint SG Kapitän Johannes Golla. Auch AHC Potaissa Turda hatte am Samstag ein Spiel und behauptete sich in der rumänischen Liga gegen CSM Bukarest mit 30:27. Große Hoffnungen auf einen Coup in Flensburg macht man sich offenbar nicht. „Der Gegner ist uns überlegen und besitzt eine viel größere Erfahrung als wir“, sagt der langjährige AHC-Trainer Horatiu Gal. Sein Kollege Aleš Pajović wünscht sich einen guten Start in die Partie und möchte die volle Breite seines Kaders nutzen. Bereits am Freitag muss die SG bei der MT Melsungen antreten.

Erstellt von ki