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#Hölle Nord
- Die Stimmen zum Sieg gegen die HSG Wetzlar

„Mehr auf unser System zurückgreifen“

Eine Glanzleistung war es nicht. Das Wichtigste: Die SG Flensburg-Handewitt konnte ihre Bilanz in der DAIKIN HBL mit dem Sieg gegen die HSG Wetzlar weiter verbessern. Die O-Töne.

Aleš Pajović, SG Coach: „Zufrieden bin ich mit den zwei Punkten, weniger mit der Leistung. Sorgen machen mir so einige Phasen. Wir sind nicht nur in die zweite Hälfte schlecht gestartet, sondern hatten uns auch am Ende der ersten Halbzeit viel kaputt gemacht. So gingen wir mit einem schlechten Gefühl in die Pause. Beim Angriff habe ich derzeit das Gefühl, dass wir zu sehr mit dem Kopf durch die Wand wollen. Wir müssen da mehr auf unser System zurückgreifen, um es uns einfacher zu machen. Ein paar Probleme gab es auch beim Rückzugsverhalten. Es ist alles in allem zu viel, was nicht zur SG passte. Wir müssen uns verbessern, damit die schlechten Phasen kürzer werden.“

Rúnar Sigtryggsson, Coach HSG Wetzlar: „Es war wie immer eine tolle Stimmung hier in Flensburg. Das ist natürlich alles andere als leicht, gegen die SG zu bestehen, aber meine Mannschaft ist relativ gut mit Rückschlägen umgegangen. Wir konnten das Spiel lange offenhalten. Wir müssen uns sogar etwas an die eigene Nase fassen, dass wir in der zweiten Halbzeit nicht noch näher herangekommen sind. Trotz der 35 Gegentore sah ich eine gute Leistung im Abwehrzentrum, wir hatten da etwas umgestellt. Auch von Andreas Palicka bekamen wir wieder viel Unterstützung.“

Lasse Møller, SG Rückraumspieler: „Man konnte phasenweise fast das Gefühl bekommen, dass wir gegen uns selbst spielen. Zum Glück stand hinter uns wieder Benjamin Burić. Es gab Momente, in denen wir gut gespielt haben, dann waren da wieder zu viele Fehler. Wenn man sich die Tabelle anschaut, müssten wir eigentlich weniger Fehler als der Gegner machen. Aber vielleicht müssen wir aufgrund der vielen Spiele einfach zufrieden sein, dass wir zwei Punkte geholt haben.“

Erstellt von ki