Die SG Flensburg-Handewitt musste sich mit einem 37:37 (20:17)-Remis gegen den VfL Gummersbach begnügen, bleibt in der der DAIKIN Handball-Bundesliga aber Tabellenzweiter. Die O-Töne.
Aleš Pajović, SG Coach:„Wir haben einen Punkt verschenkt und ich bin nicht damit zufrieden, dass wir unser Ziel, zwei Punkte verfehlt haben. Ich bin aber mit der Leistung meiner Mannschaft zufrieden. Sie hat gekämpft und ist hohes Tempo gegangen. In der ersten Halbzeit war unser Angriff und unser Torwartspiel sehr gut und zur Pause hatte ich ein gutes Gefühl. Im zweiten Durchgang hatten wir einige Probleme im Rückzug, sicherlich auch weil uns ein wenig die Kraft ausgegangen ist. Wir müssen aber nun nach vorne schauen. Im Dezember kommen noch viele wichtige Spiele für uns."
Guðjón Valur Sigurðsson, VfL-Trainer:„Ich bin überglücklich, stolz und zufrieden. Es war ein im zweiten Durchgang ein ausgeglichenes und spektakuläres Angriffsspiel. Für uns hat sich die Reise in den hohen Norden gelohnt.”
Marko Grgić, SG-Toptorschütze (13 Tore):„Es ist natürlich kein gewonnener Punkt. Und es ist unglücklich, denn wenn man anderthalb Minuten vor Ende führt, sollte man den Sieg über die Ziellinie bringen. Es ist Pech, aber es geht auch weiter. Nach vorne kann man uns kaum einen Vorwurf machen. Natürlich gab es ein paar Fehlwürfe, aber bei 37 Toren sollten wir gewinnen. Unser Positionsangriff war bis auf Kleinigkeiten sehr effizient. Hinten waren wir diesmal nicht so erfolgreich, aber unsere Jungs im Innenblock machen einen riesen Job und dann darf das auch mal sein. Mein letzter Wurf war eigentlich perfekt, geht aber an den Innenpfosten und es sollte wohl einfach nicht sein. So ist das Schicksal manchmal.
