20260902-IAJ32729
gradient
#DHB-Pokal
- Einstieg in den DHB-Pokal in Lübeck

Kooperation im Pflichtspielrahmen

Die SG Flensburg-Handewitt muss binnen weniger Tage zwei Mal auswärts antreten, dafür aber nicht Schleswig-Holstein verlassen. Am Mittwoch steigt sie in den DHB-Pokal ein. Sie muss um 19 Uhr beim Kooperationspartner VfL Lübeck-Schwartau spielen. Es gibt nur ein Ziel: das Achtelfinale.

Das Duell gegen den Zweitligisten VfL Lübeck-Schwartau hat wegen der Kooperationsvereinbarung beider Klubs seine besonderen Reize. Wenn die Nationalmannschaften rufen, haben beide Teams auch schon mal zusammentrainiert. Dass sich diese Konstellation in irgendeiner Form auf das Spielgeschehen auswirkt, glaubt niemand. „Wir wissen, was auf uns zukommt, die aber auch“, sagt Aleš Pajović. Für den SG Coach ist die mentale Einstellung entscheidend. „Wir haben uns vorgenommen, voll fokussiert an die Aufgabe zu gehen“, sagt er. „Wenn man sich nicht konzentriert, bekommt man Probleme – auch wenn die Qualität für einen spricht.“ Besonders angenehm: Der Mannschaftsbus startet erst am morgigen Nachmittag. Es handelt sich um eine der seltenen Tagestouren.

Mit gebürtigen Lübecker gegen gebürtigen Flensburger
Der VfL Lübeck-Schwartau erwischte einen sehr guten Saisonstart und gewann von den ersten vier Zweitliga-Spielen immerhin drei. Lediglich beim Aufstiegsfavoriten SC DHfK Leipzig gab es eine knappe Niederlage. Ein Erfolgsrezept ist eine aggressive, offensive Abwehr, die bei den Gegnern Fehler provoziert. Bekanntester Akteur aus SG Sicht ist Magnus Holpert. Der gebürtige Flensburger spielt seit Sommer 2025 in der Hansestadt und verlängerte erst kürzlich seinen Vertrag bis 2029. In diesem Jahrtausend standen sich beide Teams bereits vier Mal im DHB-Pokal gegenüber – immer in der Hansehalle. Im März 2011 ging es sogar um den Einzug ins Final Four. Die SG behauptete sich mit 34:27. Im Dezember desselben Jahres gab es ein Wiedersehen. Da behielt die SG im Achtelfinale mit 35:22 die Oberhand. 2017 und 2019 mussten die Nordlichter zum Auftakt des DHB-Pokals in Lübeck antreten. Die Ergebnisse fielen mit 37:18 und 30:14 deutlich aus. Zur Jahrtausendwende gehörte Peter Möller zum VfL-Kader. Das ist der Vater von Simon Möller, der in Lübeck geboren wurde. Es wird ein besonderes Wiedersehen in ausverkaufter Halle.

Splitter

Fernsehen. DYN überträgt ab 18.45 Uhr „live“ aus Lübeck.
Live-Ticker. Zum Live-Ticker im DHB-Pokal geht es hier
Schiedsrichter. Robert Schulze und Tobias Tönnies (Magdeburg/Dodendorf).

Erstellt von jk