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#Auswärtsspiel
- SG dominierte von Anfang an in Lemgo

Konsequente Vorstellung

Der vierte Spieltag brachte den vierten Sieg in der Opel HBL. Die SG Flensburg-Handewitt gewann am Donnerstagabend das schwere Auswärtsspiel beim TBV Lemgo Lippe mit 39:30 (19:13). Die besten Torschützen der SG waren Simon Pytlick (9), Niclas Kirkeløkke (8) und Marko Grgić (8).

Aymeric Minne fehlte aus einem schönen Grund: Er war am Mittwoch zum ersten Mal Vater geworden und gar nicht erst mit nach Lemgo gereist. Seine Rückraum-Kollegen zauberten nach nur 35 Sekunden einen Kempa-Trick auf die Platte: Niclas Kirkeløkke auf Simon Pytlick. Die Abwehr wirkte auf die Angriffe mit vier Rückraumspielern gut vorbereitet. Schnell ergaben sich erste Gegenstöße. Niclas Kirkeløkke schloss zum 3:1 ab. Die Offensive agierte sehr frisch und war auch bei Abprallern hellwach. Der Rückraum warf gut. Marko Grgić erhöhte auf 9:5. Der TBV stellte sein Angriffskonzept um. Nun war es Benjamin Burić, der mehrfach glänzte. Mit einem Doppelschlag baute Marko Grgić den Vorsprung auf 13:7 aus. Es war die beste Halbzeit dieser noch jungen Saison. Der gerade eingewechselte Lasse Møller erzielte das 18:10. Zur Pause bestand ein Sechs-Tore-Vorsprung.

Nichts anbrennen lassen
Der zweite Durchgang begann gut. Emil Jakobsen lief sofort den ersten Gegenstoß und vollendete zum 20:13. Dann stockte der Fluss ein paar Minuten, ehe die SG konsequent nachlegte. Niclas Kirkeløkke flitze durch eine gut provozierte Lücke, dann rannte Simon Pytlick auf und davon. Die SG schien auf alles eine Antwort zu haben. Als die Hausherren mal auf fünf Tore heranrückten, nahm Aleš Pajović ein Team-Timeout: Bloß nichts anbrennen lassen! Seine Jungs behielten den Fokus. Benjamin Burić gewann das Torwartduell, und seine Vorderleute schockten die Halle mit weiteren Treffern. Die SG rauschte auf 30:21 davon. Die Aufstellung rotierte nun etwas: Aksel Horgen und Patrick Volz besetzten die Flügel, Lasse Møller ersetzte Marko Grgić. Der Däne trotzte einigen gellenden Pfiffen und warf nun mehrere Tore. Kurios: Aksel Horgen blockte als Rechtsaußen einen Ball im Mittelblock. Kurzum: Es war ein Handballabend so ganz nach dem Geschmack der SG.

TBV Lemgo Lippe – SG Flensburg-Handewitt   30:39 (13:19)
TBV Lemgo Lippe: Möstl (2 Paraden), Ebner (10 Paraden) – Hutecek (2), Theilinger (3), Zehnder (10/6), O`Sullivan, Wanner, Nyfäll (2), Suton (3), Willecke (5), Versteijnen (3), Valkovskis (1), Wagner (1)
SG Flensburg-Handewitt: Burić (14 Paraden), Möller (bei zwei 7m, 1 Parade) – Pytlick (9), Kirkeløkke (8), Bergholt (1), Grgić (8), Volz (2), Horgen, Jakobsen (4/2), Arnarsson (1), Novak (1), Møller (5)
Schiedsrichter: Baumgart/Dinges (Lahr/Karlsruhe); Zeitstrafen: 2:6 Minuten (Wagner 2 – Bergholt 4, Horgen 2); Siebenmeter: 7/6:2/2 (Zehnder trifft Pfosten und vergibt Nachwurf); Zuschauer: 4250
Spielverlauf: 1:1 (2.), 1:3 (3.), 2:4 (6.), 4:5 (8.), 4:7 (9.), 5:9 (12.), 7:10 (15.), 7:13 (19.), 9:14 (22.), 9:16 (25.), 10:18 (28.), 11:19 (29.) – 13:20 (31.), 15:20 (34.), 15:22 (36.), 17:23 (38.), 19:24 (39.), 19:26 (41.), 21:27 (43.), 21:30 (45.), 23:30 (47.), 24:32 (50.), 26:33 (52.), 26:35 (54.), 28:36 (55.), 29:38 (57.), 30:39 (59.)

Erstellt von jk