Die letzten fünf Landesderbys in der DAIKIN HBL hatte die SG Flensburg-Handewitt gewonnen. Nun musste sie sich mit 33:37 geschlagen geben. Mit 39:11 Punkten geht es in die Spielpause. Die O-Töne.
Lasse Møller, SG Rückraumass: „Es war kein Tag, an dem wir zwei Punkte holen konnten. Der Anfang war in Ordnung, wir haben aber keine Lösungen in der Abwehr gefunden. Wir haben mental Charakter gezeigt und standen bis zum Schluss zusammen. Jetzt haben wir eine Woche Zeit, um in den Spiegel zu schauen und festzustellen, was wir besser machen können.“
Aleš Pajović, SG Coach: „Diese Niederlage tut weh. Marko Grgic war krank und Simon Pytlick angeschlagen – da war der Kader schon sehr eng. Die Mannschaft hat gekämpft. Was nicht klappte, war das Zusammenspiel zwischen Abwehr und Torwart. Wenn man dann mit sechs Toren zurückliegt, wird es schwer. Als wir nach der Pause Gas gaben und auf vier herankamen, waren da zwei oder drei vergebene Chancen – und dann ging es ganz schnell. Wenn man gegen Kiel gewinnen will, muss alles passen. Wir können uns bei unseren Fans für die Unterstützung bedanken. Meine Jungs wollten es unbedingt gut machen, leider hat es nicht funktioniert.“
Andreas Wolff, Torwart THW Kiel: „Es ist schon ein paar Tage her, dass wir in der DAIKIN HBL ein Derby gewinnen konnten. Daher war dieser Sieg sehr wichtig und hat gutgetan. Die letzten Spiele in der DAIKIN HBL passten gar nicht zu unserem Anspruch. Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen, weil wir sehr motiviert und gut vorbereitet waren.“
