In der EHF European League schaffte die SG Flensburg-Handewitt mit einem dezimierten Kader eine knappe Niederlage in Montpellier. Ein Ergebnis, das zumindest den zweiten Platz in der Hauptrunde absicherte. Die O-Töne.
Aleš Pajović, SG Coach: „In bin mit vielen Phasen zufrieden. Vor allem: Die Mannschaft hat gekämpft. In den ersten 20 Minuten stimmte das Tempo. Wir haben viele Tore erzielt. In der Abwehr hätten wir es etwas besser machen können. Die letzten fünf Minuten vor der Pause waren nicht gut. Sie waren aber auch normal, wenn man viele Verletzungen hat. In der zweiten Halbzeit ist Montpellier dann etwas weggezogen. Meine Mannschaft hat aber gerade in der Crunch-Time gut gekämpft. Es war wichtig, dass wir nicht mit mehr als vier Toren verlieren. Es reichte nicht für den Sieg, aber ich bin zufrieden mit den Jungs. Sie haben alles gegeben.“
Érick Mathé, MHB-Trainer: „Ich fand unseren Start ins Spiel etwas seltsam. Wir standen gut, aber Flensburg hatte es im Angriff zu leicht. Wir mussten unsere Defensive verstärken, was wir in den ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit auch taten. Einige Einwechslungen haben uns geholfen. Die einzige kleine Enttäuschung ist, dass wir den Sechs-Punkte-Vorsprung nicht nutzen konnten, um den zweiten Platz zurückzuerobern. Wir wollen uns aber nicht beschweren: einen europäischen Topklub zu schlagen und sich für das Achtelfinale zu qualifizieren, ist fantastisch.“
