Die 24. Auflage vom Jacob Cement Cup ging an die SG Flensburg-Handewitt. Sie besiegte am Freitagabend Lugi Lund mit 50:21 (22:9). Die besten Torschützen waren Lasse Møller (9), Emil Jakobsen (8) und Patrick Volz (8).
Um 18.56 Uhr betrat die Mannschaft das Spielfeld. An der Spitze lief erstmals Emil Bergholt, dem die Vorfreude auf seine Premiere in der „Hölle Nord“ anzumerken war. Beim 3:1 erzielte der neue Kapitän seinen ersten Heimtreffer. Obwohl Benjamin Burić gleich mit einigen Paraden ins Spiel fand, konnte sich die SG zunächst nicht absetzen. Nach zehn Minuten hielt Lugi Lund ein 5:5. Doch dann machte der Gast aus Schweden keinen Stich mehr gegen die SG Deckung. Die Konter rollten. 15 Minuten später hieß es 16:5. Für Emil Jakobsen lautete das Motto da schon: „Sieben auf einen Streich“. Kurz vor der Pause sorgte Lasse Møller mit fünf Treffern für jede Menge Party-Stimmung: „Lasse schießt euch ab!“ Der Däne traf auch zum 22:9-Halbzeitstand. Das nicht alltägliche Pausen-Zeugnis für Benjamin Burić: 15 Paraden! Kein Wunder, dass der Bosnier später zum auffälligsten Spieler des Tages gekürt wurde.
Torflut im zweiten Durchgang
Die SG agierte mit einer „wilden 13“, also einem recht überschaubaren Kader. Da waren auch schon mal drei Rechtshänder gleichzeitig im Rückraum gefordert. Dennoch lieferten die Gastgeber vor 3076 Zuschauern weiterhin eine überzeugende Leistung ab. Niclas Kirkeløkke erhöhte auf 28:11. Die Außen hatten zur Halbzeit untereinander getauscht. Domen Novak war zum 31:13 zur Stelle. Gegenüber Patrick Volz löste den nächsten Jubel aus. Arnar Freyr Arnarsson stellte das erste 20-Tore-Polster her. Im Gehäuse stand nun Simon Möller. Der Neuzugang hatte gegen seine schwedischen Landsleute sichtlich Spaß. In der Schlussphase operierte die SG mit sieben Feldspielern im Angriff. Dabei bewies Aymeric Minne mehrfach seine individuelle Klasse. Unter stehenden Ovationen machte Patrick Volz die 50 voll. Bei der Siegerehrung gingen alle drei Ziegelstein-Pokale an die SG: für den Sieg, den auffälligsten Spieler und den besten Torschützen.
SG Flensburg-Handewitt: Burić (15 Paraden), Möller (ab 31., 10 Paraden) – Pytlick (3), Kirkeløkke (6), Bergholt (4), Grgić (4/1), Horgen, Volz (8), Jakobsen (8), Arnarsson (1), Minne (4), Novak (3), Møller (9)







