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#Hölle Nord
- Die Stimmen zum Spiel gegen die TSV Hannover-Burgdorf

„In der Abwehr muss es besser werden“

Viel Tempo, viele Tore – aber kein Sieger. Die SG Flensburg-Handewitt und die TSV Hannover-Burgdorf trennten sich im ersten Viertelfinale der EHF European League mit 39:39. Die O-Töne.

Johannes Golla, SG Kapitän: „Vor unseren Fans hätten wir gerne gewonnen. Aber auch mit einem knappen Sieg hätten wir uns nicht ausruhen können. Nun erleben wir nächste Woche ein Spiel mit echtem Final-Charakter. Die Leistung war nicht das, was wir uns vorgestellt hatten. Hannover ist – anders als vor drei oder vier Wochen – das Tempo mitgegangen. Auf beiden Seiten gab es Qualität auf der Torhüter-Position, aber auch Lücken in der Abwehr. Wir haben noch alle Möglichkeiten, dass Final Four zu erreichen.“

Aleš Pajović, SG Coach: „Ich bin nicht glücklich mit dem Spiel. Wir hatten keine gute Defensive. Es war gewiss nicht der Plan, 39 Gegentore zu kassieren. Hannover kann man zur Leistung gratulieren. In den Phasen, wo wir mit zwei oder drei Toren geführt haben, ist es uns nicht gelungen, das Momentum auf unsere Seite zu ziehen. Nächste Woche beginnen wir in Hannover wieder bei null. Ich hoffe, dass es meine Jungs verstehen, dass sie besser in der Abwehr spielen müssen, wenn sie das Final Four erreichen wollen. Die Abwehr war dieses Mal das Problem, der Angriff machte 39 Tore.“

Marius Steinhauser, Recken-Rechtsaußen: „Wir hatten sogar die Chance zu gewinnen, können aber zufrieden sein, wie wir gegengehalten haben. Wir haben gut über die Breite angegriffen. Joel Birlehm hat gut gehalten und August Pedersen verdammt gut getroffen. Wir wollten alles reinwerfen, und das ist uns gelungen. Wir haben nun die Chance, nächste Woche das Final Four zu erreichen.“

Blaž Blagotinšek, SG Abwehrchef: „Es war nicht unser bestes Spiel. Hinten haben wir einfach zu viele Tore bekommen. Zunächst haben wir gut zusammengestanden, dann aber doch wieder die Stabilität verloren. Hannover hatte Qualität und spielte mit der nötigen Geduld zur richtigen Zeit. Wir werden das Spiel nun analysieren und uns gut auf das zweite Spiel vorbereiten.“
 

Erstellt von ki