Der Zusammenschluss der Vereine Ølstykke HF und Jyllinge-Gundsømagle IF, kurz HØJ Elite, ist der Komet im dänischen Handball. Im Frühling schaffte er den Aufstieg, im Kader stehen Akteure wie Hans Lindberg, Michael Damgaard oder Till Klimpke. Und auch Hampus Wanne, zwischen 2013 und 2022 Linksaußen der SG, gehört zu den Neuzugängen. Der Schwede traf sechs Mal. Sein Ex-Klub genoss dank sieben dänischer Spieler natürlich auch jede Menge Sympathien. „Es ist immer noch etwas Besonderes, in Dänemark zu spielen“, sagte Lasse Møller. „Wichtiger war aber, dass wir einen guten Test hatten.“ Es gab allerdings auch zwei dänische Wermutstropfen. Simon Pytlick sollten nach seinem Unterarmbruch noch nicht spielen und kam wie Youngster Thilo Knutzen nicht zum Einsatz. Lukas Jørgensen klagte nach fünf Treffern im ersten Durchgang über Oberschenkel-Beschwerden.
Alle Neuzugänge trafen
SG Coach Aleš Pajović hatte sich für den ersten Test einige Schwerpunkte gesetzt. Vor allem war er gespannt, wie sich die fünf Neuzugänge aus der Affäre ziehen würden und variierte im Rückraum. Die stolze Bilanz der neuen Gesichter: Sie erzielten zusammen immerhin 15 Tore. Marko Grgić war mit sechs Treffern sogar der beste Torschütze seiner Farben, während Patrick Volz wenige Sekunden vor Ultimo das 35:34 erzielte, das schließlich Benjamin Buric mit einer Parade absicherte. Allerdings hatte die SG ein Fünf-Tore-Polster eingebüßt. Ein Grund dafür war sicherlich die schwankende Leistung der 6:0-Abwehr. „Eine Phase war gut, dann folgte eine nicht so gute Phase“, meinte Aleš Pajović. „Es fehlt noch viel, aber wir haben auch noch ein paar Wochen Vorbereitung.“ Jetzt folgt erst einmal das viertägige Trainingslager in Lund. Südschweden wurde direkt nach dem Schlusspfiff angesteuert.
SG Flensburg-Handewitt: Buric, K. Møller – Golla (2), Kirkeløkke (1), Grgic (6), Tønnesen (2), Jørgensen (5), Horgen (1), Volz (2), Jakobsen (4/1), Blagotinsek (3) Novak (3), L. Møller (4), Witzke (2)




