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#Auswärtsspiel
- Das Gaspedal bis zum Schluss durchgedrückt

Hamburg – die SG ist dabei

Die SG Flensburg-Handewitt hat die EHF Finals am 30. und 31. Mai in Hamburg erreicht. Am Dienstagabend gewann sie bei der TSV Hannover-Burgdorf mit 43:35 (22:20). Die besten Torschützen der SG waren Emil Jakobsen (10/3), Lasse Møller (9) und Simon Pytlick (8).

In der ausverkauften Swiss Life Hall setzte sich der Temporausch aus dem Hinspiel fort. Die ersten sieben Angriff des Spiels endeten allesamt mit einem Treffer. Als die SG das erste Mal ohne Erfolgserlebnis blieb, konterte Hannover zum 5:3. Dann wurde es etwas hitzig. Nach einer kleinen Auseinandersetzung bekamen Benjamin Burić und Justus Fischer jeweils zwei Minuten. Domen Novak sah nach einem Foulspiel gegen August Pedersen sogar die rote Karte. Aksel Horgen kam und erzielte den 8:8-Ausgleich. Zwei technische Fehler warfen die SG wieder zurück. Nach einer Viertelstunde führten die „Recken“ mit 13:10. Dann wurde die Abwehr endlich zu einem Faktor: mehr Torwart-Paraden und Ballgewinne. Am besten lief es direkt vor der Pause: Simon Pytlick ergatterte in der Deckung den Ball und rannte zum 19:19 durch. Johannes Golla erzielte aus der Drehung das 21:20. Es war die erste Führung des Tages. Mit einem weiteren Konter packte Niclas Kirkeløkke noch einen drauf.

Blitzstart in die zweite Hälfte
Mit einem zarten Zwei-Tore-Polster ging die SG in den zweiten Durchgang. Der begann ideal – aus Sicht der SG. Emil Jakobsen war zunächst nach einem gewaltigen Sprung vom linken Flügel, dann per Gegenstoß erfolgreich. Die 6:0-Deckung war hellwach. Simon Pytlick erhöhte auf 25:20. Nur zwei Minuten nach Wiederbeginn nahm Hannover ein Team-Timeout. Die SG hatte klares Oberwasser, musste aber konstant weiterspielen, um ein Tief zu vermeiden. Das gelang zur Freude der stattlichen Fan-Kolonie, die mit vielen optimistischen Tipps in der Niedersachsen-Metropole gereist war. Zehn Minuten vor Schluss markierte Lasse Møller das 38:31. Es war der neunte Treffer des äußerst effektiven Dänen. Landsmann Emil Jakobsen komplettierte mit einem Siebenmeter-Doppelschlag die 40. Als Kevin Møller mit einem Distanzwurf zum 42:34 traf, ging das Ganze schon in eine leichte Party-Stimmung über. Kurz darauf war es offiziell: „Hamburg, wir kommen!“

TSV Hannover-Burgdorf – SG Flensburg-Handewitt  35:43 (20:22)
TSV Hannover-Burgdorf: Gade (1/1 Parade), Birlehm (7 Paraden) – Tissier (10), Poulsen, Uscins (5), Pedersen (4/3), Steinhauser (4), Edvardsson (5), Stutzke, Solstad (1), Fischer (6), Feise
SG Flensburg-Handewitt: Burić (8/1 Paraden), K. Møller (8 Paraden, 1 Tor) – Pytlick (8), Golla (2), Kirkeløkke (7), Grgić (3), Tønnesen (1), Horgen (1), Jakobsen (10/3), Blagotinšek, Novak (1), L. Møller (9), Knutzen
Schiedsrichter: Metalari/Nikolovski (Nordmazedonien); Zeitstrafen: 6:8 Minuten (Fischer 4, Feise 2 – Burić 2, Golla 2, Blagotinšek 2, Novak 2); Rote Karte: Novak (10., Foulspiel); Siebenmeter: 4/3:4/3 (Burić hält gegen Pedersen – Jakobsen im Nachwurf gegen Gade); Zuschauer: 4100 (ausverkauft)
Spielverlauf: 2:1 (2.), 3:3 (4.), 5:3 (5.), 6:5 (6.), 8:6 (10.), 8:8 (11.), 9:9 (12.), 12:9 (14.), 13:11 (16.), 15:12 (19.), 16:14 (21.), 17:16 (22.), 19:17 (25.), 20:19 (27.) – 20:25 (32.), 21:26 (33.), 23:26 (34.), 23:29 (36.), 25:30 (37.), 27:31 (39.), 28:33 (42.), 30:34 (45.), 31:35 (46.), 31:38 (50.), 33:38 (51.), 33:40 (54.), 34:42 (57.)

Erstellt von ki