Fünf Jahre hatte die SG Flensburg-Handewitt beim TBV Lemgo Lippe nicht gewonnen – und dann lief es so rund. Die O-Töne.
Aleš Pajović, SG Coach: „In der ersten Halbzeit hatten wir einen sehr guten Fokus auf die Verteidigung. Es kam von Lemgo das, was wir erwartet hatten. Benjamin Burić hat auch gut gehalten – und dann lief das Spiel einfacher als gedacht. Meine Mannschaft hat das Tempo gut gesteuert. Als es in der zweiten Hälfte einmal nur noch fünf Tore waren, sind alle cool geblieben und haben weiter Gas gegeben. Am Ende waren es vielleicht zwei oder drei Gegentore zu viel, aber ich bin dennoch sehr zufrieden.“
Benjamin Burić, SG Keeper: „Jedes Jahr kamen wir nach Lemgo und hatten eine gute Routine, jetzt haben wir endlich gewonnen. Wir sind kontrolliert gelaufen, hatten Geduld, eine richtig gute Abwehr und vorne eine gute Effizienz bei den Chancen. Im Moment haben wir eine Phase, in der ich mir um unseren Angriff keine Sorgen mache und in der Abwehr viel Potenzial steckt.“
Marko Grgić, SG Rückraumakteur: „Ich bin sehr erleichtert und stolz auf die Mannschaft. Es bringt im Moment sehr viel Spaß, mit dieser Mannschaft zu spielen. Wir kämpfen hervorragend und verteidigen mit den Torhütern gut zusammen. Wir sind im Moment so gut wie noch nie, seitdem ich bei der SG bin.“
Samuel Zehnder, Linksaußen TBV Lemgo Lippe: „Eine so deutliche Niederlage tut weh. Wir dachten, wir wären gut drauf. Wir hatten nie ein gutes Momentum, um das Spiel zu drehen und ließen zu viele Chancen aus.“
Niclas Kirkeløkke, SG Linkshänder (zur Pause): „Allgemein machen wir es richtig gut. Dass wir einen guten Angriff haben, wissen wir. Wichtig war es, dass wir in der Abwehr gut gegen das Sieben-gegen-sechs agiert haben, indem wir kompakt geblieben und die Geduld behalten haben.“
