Die SG Flensburg-Handewitt brauchte 40 Minuten, um ihre Qualitäten unter Beweis zu stellen. Dann gelang noch ein 36:28-Erfolg über den SC DHfK Leipzig. Die O-Töne.
Johannes Golla, SG Kapitän: „In der DAIKIN HBL bekommt man nie etwas geschenkt. Glücklich sind wir über die letzten 25 Minuten der zweiten Hälfte. In den ersten fünf Minuten wollten wir alles entscheiden – das kann nicht funktionieren. Leipzig gebührt ein großer Respekt für die erste Halbzeit. Franz Semper und William Bogojevic haben fast alles getroffen. Unser Block war da nicht so gut eingestellt. Die beiden Hinausstellungen haben uns etwas geholfen. Nach hinten raus war es ein souveräner Sieg. Die Erwartungshaltung ist immer hoch, aber nach den letzten Spielen sind wir nicht so gefestigt.“
Frank Carstens, Trainer SC DHfK Leipzig: „Ich bin nicht zufrieden, wir haben verloren. Hinten raus hat die SG die größere Qualität auf die Platte gebracht. Wir haben in diesem Spiel über weitere Strecken gut dagegengehalten, am Ende aber nicht mehr. In der ersten Hälfte haben wir sehr gut im Angriff gespielt. Wir hatten zwar sieben technische Fehler, dafür aber eine sehr gute Wurfquote. Nach der Pause sind wir etwas vom Weg abgekommen, und Flensburg wurde dann immer sicherer. Ich glaube, für uns war etwas mehr drin. Deshalb gibt es von mir kein positives Fazit.“
Aleš Pajović, SG Coach: „Die erste Halbzeit war von unserer Seite nervös. Dadurch war das Spiel nicht optimal. In der zweiten Halbzeit haben wir gezeigt, dass wir die bessere Mannschaft sind. Wir haben es geschafft, eine gute Abwehr zu stellen. Benjamin Burić war dann wieder da. Wir konnten viel laufen und einfache Tore erzielen. Marko Grgić, Simon Pytlick und Lasse Møller zeigten ihre Qualitäten. Die zweite Hälfte war so, wie die erste hätte sein sollen. Aber leider funktioniert es nicht immer so. Was mich sehr freut ist, dass Kent Robin Tønnesen zurück ist und auch ein Tor gemacht hat. Es ist ein gutes Gefühl, dass wir mit einem breiteren Kader in die nächste Woche gehen können.“
