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- Die Neuzugänge im Interview, Teil 3: Simon Möller

„Gemeinsam mit den Fans spielen“

Simon Möller wurde beim schwedischen Traditionsverein IK Sävehof groß. Die letzten beiden Jahre spielte der Torwart beim französischen Klub Fenix Toulouse und schloss sich nun der SG Flensburg-Handewitt an. Die Redaktion sprach mit dem 26-Jährigen.

Simon, hattest du eine schöne Sommerpause? Wie war der Umzug nach Flensburg?
Simon Möller: Das war wirklich ein schöner Sommer. Erst am vorletzten Wochenende haben meine Frau und ich in der Nähe von Göteborg geheiratet. Es war ein ganz besonderer Tag für uns beide. Die Flitterwochen holen wir im kommenden Sommer nach, denn schon am letzten Mittwoch sind wir nach Flensburg gezogen. Wir haben nun eine nette Wohnung in der Innenstadt, ganz in der Nähe von Emil Jakobsen. Wir müssen uns nur noch an die vielen Stufen bis in den vierten Stock gewöhnen. Es gibt keinen Fahrstuhl.

Du bist am 2. Juli 2000 in Lübeck geboren. Schuld soll die Karriere deines Vaters Peter sein… 
Simon Möller: Ja, mein Vater hat damals in Bad Schwartau gespielt, dann beim HSV Hamburg. Als ich vier Jahre alt war, zogen wir nach Schweden. Ich komme sozusagen zurück nach Deutschland. Ich konnte damals auch etwas Deutsch, was ich nun in Erinnerung rufen muss. Mein Vater hat sich übrigens für Ende August angekündigt. Dann spielen wir gegen Eisenach das erste Heimspiel.

Zukünftig wirst du zusammen mit Benjamin Burić das Torhüter-Duo der SG bilden. Wie gut kennst du deinen neuen Kollegen?
Simon Möller: Ich beobachte ihn schon seit 2018, seitdem er bei der SG ist. Er gehört zu meinen Idolen. Nach dem zu urteilen, was ich über ihn höre, ist er ein sehr guter Typ. Wir sind etwas unterschiedliche Torhüter-Charaktere, sodass wir uns gut ergänzen werden. Ich freue mich, mit ihm ein Gespann zu bilden.

Du hast mit Sävehof schon mal in Flensburg gespielt. Was erwartest du von den Heimspielen?
Simon Möller: Wir haben damals sogar mit einem Tor in Flensburg gewonnen, aber in der Endabrechnung wog leider das erste Spiel schwerer. In der Halle war mehr los als in der schwedischen Liga – auch wenn sie nicht voll war. In Toulouse waren 3000 bis 4000 Zuschauer bei den Spielen, die gut Lärm gemacht haben. In Flensburg erwarte ich noch mehr. Ich mag es sehr, mit den Fans gemeinsam zu spielen.

Erstellt von jk