Das war ein schwerer Tanz! Erst zum zweiten Mal überhaupt verlor die SG Flensburg-Handewitt beim TVB Stuttgart mit 33:37. Die O-Töne.
Aleš Pajović, SG Coach: „Dieses intensive Spiel in Magdeburg, die Enttäuschung nach diesem Ende, die kurze Vorbereitung und die Reise – das alles waren keine guten Voraussetzungen, das alles soll aber auch keine Ausrede sein. Wir haben insgesamt 14 technische Fehler gemacht, deshalb wurde es so schwer. Nach 45 Minuten hatten wir den Moment, dass wir führten. Leider haben wir da Chancen ausgelassen und Fehler begangen. Bis jetzt haben wir gut gearbeitet. Nun wollen wir diese Niederlage schnell aus den Köpfen bekommen. Wir werden uns ab sofort auf das kommende Wochenende fokussieren. Zum Glück haben wir ein paar Tage mehr, um uns vorzubereiten.“
Benjamin Burić, SG Keeper: „Unsere Einstellung war nicht so wie in Magdeburg. Ich dachte, wir hätten mit Magdeburg eine gute Basis für die letzten Saisonspiele gelegt. Allerdings hat keiner von uns 100 Prozent erreicht. Das geht auf die Kappe von uns Spielern, denn die Vorbereitung war gut. Wir haben nicht das umgesetzt, was wir besprochen hatten. Wir hatten eine schwere Besprechung in der Kabine. Wir werden hoffentlich von diesem Spiel viel lernen. Wir kämpfen nun um die EHF European League, denn nur so können wir uns für die EHF Champions League qualifizieren.“
Patrick Zieker, Linksaußen TVB Stuttgart: „Das war von uns von Anfang bis Ende eine sehr disziplinierte Leistung von uns. Das Programm von Flensburg sprach auch für uns. Die Flensburger hatten in Magdeburg ein paar Körner liegen lassen und konnten ihr Tempospiel nicht so aufziehen wie sonst. Zum Glück schafften wir es, unsere Schwächephase in der zweiten Hälfte aufzufangen.“
