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#Auswärtsspiel
- Die Stimmen zum 117. Landesderby

„Fühlt sich wie ein Sieg an“

Die Entscheidung fiel erst nach dem Abpfiff. Die SG Flensburg-Handewitt sah gegen den THW Kiel schon wie der unglückliche Verlierer aus, durfte sich nach einem finalen Videobeweis aber doch noch über einen Punkt freuen.

Aleš Pajović, SG Coach: „Das war ein richtiges Derby. Wir sind gut gestartet, dann hatten wir große Probleme mit der 3:2:1-Abwehr. Wir haben keine Lösungen gefunden und machten bis zur Pause acht technische Fehler. Der THW spielte sehr geduldig und hatte dann immer noch eine sehr gute Kreuzung. Zur Pause minus vier, dann sogar minus fünf – in Kiel ist das richtig schwer. Wir wechselten dann zu Sieben-gegen-sechs-Angriffen und die Torhüter. Wir haben bis zum Ende gekämpft und hatten dann etwas Glück. Vom Gefühl her haben wir nicht einen Punkt, sondern das Spiel gewonnen.“

Børge Lund, THW-Trainer: „Das war ein sehr intensives Spiel gegen eine Weltklasse-Mannschaft. Wir haben einen Punkt verloren. In den letzten Minuten hätten wir einiges besser machen können. Aus der Leistung können wir viel Positives ziehen. Wir gehen mit der Bestätigung weiter, dass in unserer Mannschaft viel Qualität steckt.“

Simon Pytlick, SG Rückraumass: „Das war Wahnsinn. Die letzten zehn Minuten waren fast unglaublich. Wir sind ruhig geblieben und waren mit sieben gegen sechs erfolgreich. Es muss nicht so passieren, wie es am Ende passiert ist. Als wir mitgekriegt haben, dass es Videobeweis gibt und es fünf Schritte waren, konnten wir hoffen, dass es den Schiedsrichtern auffällt.“

Marko Grgić, SG Rückraumass: „Die letzten zehn Minuten haben wir uns sehr gut herangepirscht. Wir waren konsequenter in der Abwehr, und hatten Simon Möller im Tor. Das Sieben-gegen-Sechs war sehr kontrolliert. Ich muss mir das Ende noch einmal anschauen. Wenn man immer so genau mit dem Video-Beweis ist, haben wir vielleicht ein 9:9 als Endergebnis.“

Erstellt von jk