Die Mannschaft der SG bei einer Teambespechung am Spielfeldrand
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#Hölle Nord
- Die Stimmen zum Sieg gegen GWD Minden

„Fortschritte gesehen“

Die zwei Punkte stimmten zufrieden, ebenso die Leistung angesichts des begrenzten Personals. Der größte Wermutstropfen aus Sicht der SG Flensburg-Handewitt war die letzte Viertelstunde, die einen klaren Erfolg gegen GWD Minden kostete. Die O-Töne.

Aleš Pajović, SG Coach: „Wir haben vom Start weg gezeigt, dass wir dieses Spiel gewinnen wollen. Das Thema der Woche war die Abwehr, da habe ich Fortschritte gesehen. Das haben wir gut gemacht. Schlecht war, dass Niclas Kirkeløkke und Simon Pytlick gefehlt haben. So war der Kader eng, und Thilo Knutzen bekam viel Spielzeit. In der zweiten Halbzeit hatten wir ein paar schwarze Minuten, als wir einige hundertprozentige Chancen ausgelassen haben.“

Aaron Ziercke, Trainer GWD Minden: „Als wir hörten, dass bei Flensburg der eine oder andere Spieler fehlen würde, hatten wir Hoffnungen, dass wir es eng gestalten könnten. Flensburg hat dann aber von Anfang an gezeigt: Das ziehen wir durch! Es ist okay, hier mit vier Toren zu verlieren. Ich hätte aber gerne von meinen Jungs mehr vom Glauben gesehen, dass wir etwas erreichen können.“

Marko Grgić, SG Rückraumass: „Von der ersten Sekunde an war es eine konzentrierte Leistung – mit Ausnahme vom Schluss, als wir eine hohe Führung weggeworfen haben. Es hätte uns gut getan, mit acht oder neun Toren zu gewinnen. Minden hat sich allerdings gut zurückgekämpft und nie aufgesteckt. Hoffentlich kommen Niclas Kirkeløkke und Simon Pytlick schnell zurück. Man merkt es schon, wenn man pro Position nur einen Spieler zur Verfügung hat.“

Johannes Golla, SG Kapitän: „Das Ergebnis hätte deutlicher sein können. Die Abwehr hat besser ausgesehen als vor der Länderspielpause. Sie war etwas kompakter. In der ersten Halbzeit hatten wir einige unglückliche Blocks und auch ein paar technische Fehler, sonst hätten wir da schon höher geführt. Jeder Sieg ist im Moment ein wichtiger Schritt zu den Zielen, die wir erreichen wollen.“

Emil Jakobsen, SG Linksaußen: „In der ersten Halbzeit hatten wir viele Tore aus Tempogegenstößen – genau das, was wir uns vorgenommen hatten. Wir hatten ein paar Absprachen, sodass nun für alle mehr Klarheit herrscht, was wir spielen wollen. In der zweiten Halbzeit wechselten wir durch, dadurch haben wir etwas Tempo und Sicherheit eingebüßt. Es war dennoch ein sicherer Sieg.“

Erstellt von ki