Andere reden von den Sommerferien oder zumindest vom Wochenende. Bei der SG Flensburg-Handewitt ist es anders. Sie startete am heutigen Freitag in die Vorbereitung auf die Saison 2026/27.
Erstmals seit über einem Vierteljahrhundert gingen die ersten Übungseinheiten in Handewitt über die Bühne. Nach einer Begrüßungsansprache in der Wikinghalle, der „Ur-Hölle-Nord“, schritt die Mannschaft zum „Stadion“. Ein Team der Universität Paderborn gab den Takt auf der Laufbahn vor. In Intervallen wurde gelaufen, dann Laktat-Proben genommen. Wurde in den ersten Runden noch über Hochzeiten, Golf und Urlaub geplaudert, floss bald der Schweiß. Aleš Pajović verfolgte das Ganze aufmerksam von der Seite. „Alle Jahre wieder: Es war schön Urlaub zu haben, aber dann wird die Vorfreude auf die Mannschaft immer größer“, lächelte der SG Coach. Nach einer Mittagspause und ersten Interviews mit der Presse standen weitere sportwissenschaftliche Messungen auf dem Programm. Es wurde gesprungen, schnell reagiert und sich mächtig gestreckt.
Volles Programm für die SG
Am Nachmittag flog der Handball durch die Wikinghalle. Der Kader war fast komplett. Lediglich Kent Robin Tønnesen muss auf unbestimmte Zeit passen: eine Gürtelrose im Gesicht. Dafür sah man Luca Witzke mit dem Handball hantieren. Nach seiner langen Zwangspause soll der Spielmacher langsam an das sportliche Geschehen herangeführt werden. Die vier Neuzugänge erhielten ihre Rückennummern: Emil Bergholt die 14, Simon Möller die 30, Arnar Freyr Arnarsson die 41 und Aymeric Minne die 44. Während der Vorbereitung werden die drei Youngsters Catalin Haidu, Klaas Simon und Onno Buschmann mitwirken. Am Mittwoch geht es ins Trainingslager nach Malmö. Am Montag werden beim Media Day Mannschaftsfoto und Einlauf-Trailer aufgenommen. Sonst wird mit Ball oder im Kraftraum geübt. „In der Vorbereitung gibt es keine Wochenenden, da wird jeden Tag trainiert“, betonte Aleš Pajović zum Auftakt.










