Am Ende waren alle zufrieden. Die SG Flensburg-Handewitt holte mit dem 40:31-Erfolg über Fraikin BM Granollers die ersten beiden Punkte in der diesjährigen EHF European League. Die O-Töne.
Aleš Pajović, SG Coach: „Ich würde nicht von Schwierigkeiten sprechen, die wir in der ersten Halbzeit hatten. Wir waren nicht bei 100 Prozent, obwohl wir wussten, was das bedeuten würde gegen einen etwas anderen Handball als sonst. Granollers hat gut gespielt und viele Zweikämpfe gewonnen. 20 Gegentore zur Pause waren einfach zu viel. Wir haben aber weitergemacht und das Tempo hochgehalten. Das Sieben-gegen-sechs haben wir wegen der offensiven Abwehr gewählt. Wir hatten dann selbst eine bessere Abwehr, mehr Paraden und häufiger Tore aus der ersten Welle. Das war der Unterschied zur ersten Hälfte. Jetzt können wir in Richtung Göppingen denken.“
Patrick Volz, SG Linksaußen: „Das hat viel Spaß gebracht, und man konnte überall lachende Gesichter sehen. Von außen sah es vielleicht nach einem schlechten Start aus, aber gefühlt war es gar nicht so schlimm. Wir haben etwas zu viele Chancen ausgelassen, sind aber ruhig geblieben und haben uns auf unsere Stärken besonnen.“
Aksel Horgen, SG Rechtsaußen: „Zwei Punkte gegen die wohl zweitbeste Mannschaft der Gruppe – das ist ein Auftakt nach Maß. Trotz der 20 Tore hatten wir in der ersten Hälfte sechs technische Fehler und zu viel vergebene Würfe. In der zweiten Hälfte haben wir das besser gelöst. Zudem haben wir uns in der Abwehr verbessert und hatten mehr Paraden. Ich bin mit meinen Spielanteilen nicht unzufrieden. Es ist aber besonders schön, mal 60 Minuten spielen zu dürfen, da man so einen ganz anderen Flow bekommt.“
