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#DHB-Pokal
- SG behauptete sich in Lübeck

Eine Runde weiter

Die SG Flensburg-Handewitt steht im Achtelfinale des DHB-Pokals. Am Mittwochabend gewann sie nach einer nervenaufreibenden Partie beim VfL Lübeck-Schwartau mit 38:35 (16:19). Die besten Torschützen der SG waren Simon Pytlick (11) und Aymeric Minne (8).

Für den Kooperationspartner war es das Spiel des Jahres. Die Hansehalle war schon lange vor dem Spieltag ausverkauft. Dementsprechend emotional war der Einlauf beider Mannschaften. Der VfL verzichtete auf den angeschlagenen Magnus Holpert. Der gebürtige Flensburger fehlte also, während die SG mit ihrem gebürtigen Lübecker im Tor begann: Simon Möller. Seine Vorderleute hatten die ersten guten Aktionen des Spiels. Dann muckte der VfL auf. Beim 7:5 kochte die „Hansehölle“. Mit einem blitzschnellen Doppelschlag glich Aymeric Minne aus. Unter Kontrolle bekam die SG die Partie nicht. Beim 9:9 nach 16 Minuten nahm Aleš Pajović in einem Team-Timeout einen Blockwechsel im Rückraum vor. Der beachtliche SG Block sah dennoch keinen Aufschwung. Die Gastgeber aus Lübeck hatten einen Lauf und führten zur Pause mit 19:16. Benjamin Burić und Blaž Blagotinšek mischten inzwischen mit, die Deckung ließ sich dennoch nicht stabilisieren.

Ein entscheidender 7:1-Lauf
Mit Wiederbeginn betrug der Rückstand plötzlich vier Tore. Ebenso beim 20:24. Der emotionale Schulterschluss kam von den Fans: „Auf geht`s, Flensburg! Kämpfen und siegen!“ Es folgten ein paar Mutmacher. Aksel Horgen schloss einen Gegenstoß ab, Benjamin Burić parierte einen Siebenmeter, und der wieder eingewechselte Simon Möller entschärfte ein paar freie Würfe der Lübecker. Simon Pytlick war es dann vergönnt, den 27:27-Ausgleich zu erzielen. Aymeric Minne erzielte mit dem 29:28 die erste Führung seit der Anfangsphase und genoss beim Zurücklaufen den Jubel der SG Fans. Nun lief es besser. Simon Pytlick traf erneut: Mit dem 31:28 war ein 7:1-Lauf abgeschlossen. Der Sieg war aber noch nicht in trockenen Tüchern. Die SG musste ihre Angriffe weiterhin konzentriert vortragen. Marko Grgić fand die Lücke über die rechte Angriffsseite. 35:32 – die Gäste brachten den Vorsprung nach Hause. Das Achtelfinale wird übrigens am Samstag im Anschluss an das 117. Landesderby ausgelost.

VfL Lübeck-Schwartau – SG Flensburg-Handewitt 35:38 (19:16)
VfL Lübeck-Schwartau: Thorstensen (1 Parade), Ferjan (8 Paraden) – Ermann, Holzhacker (7/4), Houmøller (3), Hagedorn (11), Schramm, Botta, Hartwig (1), Hartwich, Juhl (4), Heinemann, Zink, Nickelsen (7), Speckmann, Emdorf (2)
SG Flensburg-Handewitt: Burić (1/1 Paraden), Möller (10 Paraden) – Pytlick (11), Kirkeløkke (2), Bergholt (3), Grgić (4), Tønnesen (2), Horgen (2), Volz, Jakobsen (2/2), Arnarsson, Blagotinšek, Minne (8), Novak (1), Møller (3)
Schiedsrichter: Schulze/Tönnies (Magdeburg/Dodendorf); Zeitstrafen: 2:6 Minuten (Houmøller 2 – Bergholt 2, Tønnesen 2, Arnarsson 2); Siebenmeter: 6/4:2/2 (Holzhacker scheitert an Burić und trifft Pfosten); Zuschauer: 2500
Spielverlauf: 0:1 (1), 1:3 (4.), 3:3 (5.), 3:5 (7.), 7:5 (11.), 7:7 (12.), 9:8 (16.), 11:9 (18.), 12:11 (19.), 14:11 (23.), 15:12 (24.), 15:14 (26.), 17:14 (28.), 18:16 (30.) – 20:16 (31.), 20:18 (32.), 22:19 (34.), 24:20 (36.), 24:22 (38.), 26:23 (41.), 27:24 (42.), 27:27 (46.), 28:27 (47.), 28:31 (51.), 30:32 (54.), 31:34 (56.), 33:35 (57.), 34:37 (59.)
 

Erstellt von jk