Die SG Flensburg-Handewitt ist wieder in heimischen Gefilden und freut sich auf den ersten internationalen Gegner in diesem Jahr. In der Hauptrunde der EHF European League geht es gegen Montpellier HB. Anwurf in der GP JOULE Arena ist um 18.45 Uhr.
Der 25. Mai hat fast schon nostalgische Züge. Der Finalsieg der SG gegen Montpellier HB weckt schöne Erinnerungen, taugt aber kaum noch für die Vorbereitung auf die aktuelle Aufgabe in der EHF European League. Der Gegner hat sein Gesicht verändert. Daher hat das Trainer-Team ausschließlich nationale und internationale Spiele aus dieser Saison herangezogen, um sich ein gutes Bild zu machen. „Ich erwarte ein körperlich sehr schweres Spiel“, erklärt Aleš Pajović. „In der Abwehr ist Montpellier physisch sehr stark, und im Angriff erzeugen drei Spielmacher viel Taktik.“ Die Erkenntnisse sind umfangreich. Gerne hätte der SG Coach zwei Tage mehr zur Vorbereitung – oder zumindest eine dreistündige Video-Besprechung. Doch die knappe Zeit erfordert, Schwerpunkte zu setzen.
SG Trainer rechnet mit knappem Ergebnis
Montpellier HB gewann am letzten Dienstag mit 38:33 gegen Bidasoa Irun. Die besten Torschützen waren Rechtsaußen David Baleguer (10), der schwedische Linkshänder Jack Thurin (7/3) und der Linksaußen Arthur Lenne (6). Mit nunmehr 2:4 Punkte hat es der französische Top-Klub selbst in der Hand, als Dritter oder gar als Zweiter in der EHF European League weiterzukommen. Am Samstag siegte MHB mit 33:28 gegen Istres, das Schlusslicht der französischen Liga. Fünf Tore Vorsprung hatte auch die SG beim 34:29-Erfolg in Nürnberg. „Gegen Montpellier wird es ein knappes Spiel“, glaubt Aleš Pajović. Er ist froh, dass alle seiner Akteure das letzte Spiel und die längere Rückreise gut überstanden haben. Über 5000 Fans werden in der „Hölle Nord“ dabei sein. Es gibt nur noch wenige freie Sitzplätze. Stehplatz-Tickets werden auch noch an der Abendkasse erhältlich sein.
