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#Hölle Nord
- SG freut sich auf Heimspiel gegen den HC Hamburg

Eine lange Vorbereitung

Die Lücke im Spielplan war ungewöhnlich groß. Am Sonntag ist die SG Flensburg-Handewitt aber endlich wieder im Einsatz und trifft im Nordduell auf den HC Hamburg. Anwurf in der GGW Arena ist um 18 Uhr.

Auf dem Tisch hat Aleš Pajović einen Notizblock aufgeklappt. Auf dem Papier sind etliche Spielzüge des kommenden Gegners aufgelistet. „Wir sind vorbereitet“, grinst der SG Coach. „Der Sieg in Lemgo war mental sehr vorteilhaft, aber er hat sicherlich nicht dazu geführt, dass wir relaxed haben.“ Am Sonntag ist der eindrucksvolle 39:30-Erfolg von Westfalen zehn Tage alt. Diese ungewöhnliche Pause hat die SG genutzt. Es gab die eine oder andere Krafteinheit mehr, und es wurde am eigenen System gefeilt. Aleš Pajović klopft mit guter Laune auf den Tisch: „Alle sind gesund.“ So wird sich die Kaderbreite auf 15 Akteure erhöhen, da Kent Robin Tønnesen sein Saison-Debüt geben wird. Luca Witzke wird beim Warm-Up dabei sein, trainierte am Freitag handballspezifisch aber nur individuell mit Co-Trainer Simon Hennig. Mit einem Einsatz auf dem Spielfeld muss man sich noch etwas gedulden.

Sieg zum Start in die englischen Wochen?
Der HC Hamburg hat einen neuen Namen, wartet aber noch auf den ersten Sieg in dieser Saison. „Sie hatten ein schweres Programm, in Balingen beispielsweise hat sogar Magdeburg nur glücklich gewonnen“, berichtet Aleš Pajović. „Und dann tat die Verletzung von Moritz Sauter sehr weh.“ Der Spielmacher erlitt einen Kreuzbandriss. Andere müssen nun mehr Verantwortung übernehmen. Etwa der Österreicher Elias Kofler, den der SG Coach aus gemeinsamen Nationalteam-Zeiten kennt. „Er ist ein richtiger Kämpfer und hat ein paar Schritte nach vorne gemacht“, hat Aleš Pajović beobachtet. Für seine SG wird es darauf ankommen, ihr Mindset abzurufen, konsequent und konzentriert aufzutreten, und das Heimrecht in die Waagschale zu werfen. Es geht wieder rund in der „Hölle Nord“. Ein Sieg wäre goldwert für eine bevorstehende, längere Serie von englischen Wochen. „Wir stehen vor schweren Monaten“, weiß Aleš Pajović. Am Mittwoch geht es im DHB-Pokal zum VfL Lübeck-Schwartau, dann folgt das 117. Landesderby in Kiel. Für beide Begegnungen hat das Trainer-Team in den letzten Tagen schon die Video-Analyse vorbereitet.

Erstellt von jk