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#Hölle Nord
- Ein Freitagabend mit der SG

Ein Sieg ist das Ziel

An diesem Wochenende spielt die SG Flensburg-Handewitt bereits am Freitag. Sie trifft in der DAIKIN HBL auf die HSG Wetzlar. Anwurf in der nicht ganz ausverkauften GP JOULE Arena ist um 19 Uhr.

Ein Heimspiel gegen das Schlusslicht – das klingt wie ein Selbstgänger. Aleš Pajović muss dieses Mal gar nicht vor der „gefährlichen“ DAIKIN HBL warnen, um von seinen Jungs die nötige Aufmerksamkeit für die vermeintliche Pflichtaufgabe einzufordern. Es reicht der Blick zurück aufs Hinspiel, das – so der SG Trainer – „noch immer weh tut.“ Die SG erreichte in Wetzlar nur ein 33:33-Remis. In einer hektischen Schlussphase drückte die SG Bank regelwidrig ein viertes Mal den Buzzer. Die Folge: Ballverlust statt Team-Timeout. Jetzt gibt es nur eine Antwort: zwei Punkte. „Wir wollen den Fokus auf uns richten, 60 Minuten geduldig in der Abwehr arbeiten und konzentriert im Angriff spielen“, fordert Aleš Pajović.

Etwas Platz auf der Bank
Bei der HSG Wetzlar hat sich seit der ersten Begegnung im Spätsommer viel verändert. Die beiden wichtigsten Personalien: Rúnar Sigtryggsson ist nun Trainer und Andreas Palicka Torwart Nummer eins. Aber auch die SG hat nicht denselben Kader zur Verfügung. Von den drei ehemaligen Wetzlarer Akteuren werden nur Domen Novak (2021-2025) und Benjamin Burić (2016-2018) mitwirken können. Kent Robin Tønnesen, der von 2013 bis 2015 in Hessen spielte, ist noch nicht so weit. „Er läuft gut, aber nicht gut genug“, meint Aleš Pajović. Mit einem Grinsen sagt der SG Coach: „Wir haben genug Platz auf der Bank.“ Das dürfte die Chance für den einen oder anderen Youngster sein. Erster Kandidat ist der junge rumänische Keeper Catalin Haidu, da Kevin Møller seit Dienstagabend über Kniebeschwerden klagt. Übrigens: Ein freies Wochenende gibt es bei der SG nicht. Am Sonntag wird in der Duburghalle trainiert, da Montagfrüh die Montpellier-Tour beginnt.

Erstellt von ki