Ein Youngster im Fokus und am Ende ein klarer Auswärtssieg: Die SG Flensburg-Handewitt überzeugte im Hinspiel bei SAH-Aarhus. Die O-Töne.
Aleš Pajović, SG Coach: „Am Ende sind wir mit dem Ergebnis zufrieden. Wir haben sechs Tore Vorsprung. In der ersten Halbzeit plus drei, in der zweiten Halbzeit plus drei, dass ist gut. Zum Start des Spiels haben wir vier, fünf hundertprozentige Chancen liegenlassen. So haben wir dem Gegner die Chance gegeben, lange dranzubleiben. Bis zur 45 Minute hat es bei Skanderborg gut im Sieben gegen Sechs geklappt, sie konnten es aber nicht bis zum Schluss durchbringen. Wir haben da die Geduld in der Abwehr gehabt und es gut gemacht. Ich freue mich sehr, dass fast alle gespielt haben. Vor allem freue ich mich sehr für Thilo. Er hat die Chance gekriegt und überragend gespielt. Sowohl hinten wie auch vorne, wo er die Tore gemacht hat. Ich bin, wie man sagt, mit der ersten Halbzeit zufrieden. Nächste Woche geht es dann in die zweite Halbzeit."
Thilo Knutzen, SG Youngster: „Für mich ist es gerade unbeschreiblich und schwierig, meine Gefühle zu beschreiben. Man sitzt 45 Minuten auf der Bank und kommt dann ins Spiel rein. Bis dahin war unsere Leistung so Lala. Unser Sieben gegen Sechs war für den Kopf sehr schwer, da es einen Metal fordert. Vorne gut agieren und schnell zurücklaufen, um die Lücken in der Abwehr geschlossen zu bekommen. Ich hatte das Glück, dass bei mir viel geklappt hat. Dadurch habe ich neue Energie reinbringen können. Bei SAH fehlte zum Schluss anscheinend die Kraft. Für mich persönlich war es mein bestes Spiel im SG-Trikot, vor allem in einem so wichtigen Spiel. Das war für mich die Belohnung für die harte Arbeit in den letzten Monaten. Heute hat einfach alles gestimmt."
Johannes Golla, SG Kapitän: „SAH hat lange Zeit wenig Fehler gemacht und uns heute über sechzig Minuten vor sehr schwere Aufgaben gestellt. Ich bin stolz darauf, dass wir über das gesamte Spiel vollen Einsatz gezeigt haben. Am Ende der Partie haben wir in Überzahl unsere Chancen gut rausgespielt. Es war mental heute eine große Herausforderung. Es war in Dänemark wieder wie ein Heimspiel für uns. Heute freut es mich sehr für Thilo, dass er gezeigt hat, was er kann. Wir sehen es jeden Tag im Training. Schon gegen Minden hat Thilo gezeigt, was in ihm steckt. Aber heute hilft er uns extrem und macht ein tolles Spiel. Er arbeitet hart und hat sich belohnt. Wir sind sehr froh, ihn in unserer Mannschaft zu haben. Er ist immer realistisch und ein positiver Typ. Heute hat man auch gesehen, wie wichtig er für die Fans ist. Das ein Junge aus der Region dabei ist, ist toll und bedeutet ihnen sehr viel. Heute hat Thilo eine eindrucksvolle Leistung gezeigt."
Marko Grgić: „In der ersten Halbzeit hatten wir Probleme mit dem Sieben gegen Sechs Spiel des Gegners. In der zweiten Halbzeit hatten wir dann einige Paraden und selbst wichtige Empty-Goal-Tore. Dadurch schaffen wir es dann, uns auf sechs Tore abzusetzen. Ich bin froh für Thilo, was er gezeigt hat. Wir kennen das ja aus dem Training. Im Sieben gegen Sechs zerbombt er uns immer und nervt mich, wenn ich dabei in der Abwehr stehe (lacht). Heute hat er erfolgreiche Würfe aus acht, neun Metern und auch bei den Durchbrüchen hat er es sehr gut gemacht. Da hat er uns wirklich geholfen. Dieses Ergebnis sorgt auf jeden Fall für eine breite Brust bei uns.
