Mit 27:7 Punkten schloss die SG Flensburg-Handewitt die Hinserie in der DAIKIN HBL ab. Am 17. Spieltag fuhr sie einen 33:29-Arbeitssieg gegen die Rhein-Neckar Löwen ein. Die O-Töne.
Aleš Pajović, SG Coach: „Die ersten 20 Minuten haben wir verschlafen. Die Abwehr war immer nur hinten dran. So fehlten uns die einfachen Tore. Die Rhein-Neckar Löwen deckten breit und haben gut isoliert. Sie spielen eine sehr gute 6:0-Abwehr. Gegen Ende der ersten Halbzeit hat unsere Abwehr Benjamin Burić besser unterstützt. So kämpften wir uns zurück. Es hat sich einmal mehr gezeigt, wie wichtig ein Torwart im Handball ist. Als wir mit zwei oder drei Tore vorne waren, wurde es schwer für die Löwen. Simon Pytlick ist mit dem Fuß umgeknickt, Lasse Møller hat Probleme mit der Schulter – ich hoffe für beide gibt es diese Tage gute Nachrichten.
Maik Machulla, Trainer Rhein-Neckar Löwen: „Es war ein verdienter Heimsieg. Wir haben es nicht geschafft, das Tempo und die Aktivität 60 Minuten hochzuhalten. Ende der ersten Hälfte verloren wir etwas den Faden. Wir hätten mehr als das 15:15 zur Pause verdient gehabt. Wir kamen schlecht aus der Kabine und leisteten uns zahlreiche technische Fehler. Da war es eigentlich schwer zurückzukommen. Dennoch war das Momentum beim 22:23 auf unserer Seite. Wir deckten sehr leidenschaftlich. Aber dann kam Benjamin Burić und machte seinen Kasten zu – das war spielentscheidend. Mit Abstrichen war es ein gutes Auswärtsspiel von uns. In Flensburg muss es aber 60 und nicht nur 40 Minuten passen. Die SG ist eine Spitzenmannschaft, die einen überragenden Simon Pytlick hat. Er kommt mit so viel Dynamik und trifft immer die richtigen Entscheidungen.“
Johannes Golla, SG Kapitän: „Wir kamen schlecht ins Spiel. Wir hatten in der Abwehr keinen Zugriff und spielten die Chancen nicht gut heraus. Es fehlten uns zunächst die guten Aktionen, um ins Spiel zu kommen. Benko war dann da und hat uns ins Spiel gebracht und uns auch in der zweiten Hälfte den Rücken frei gehalten. Es tut immer besonders gut, wenn man die einfachen Tore macht. Das Spiel war vielleicht nicht immer schön anzusehen, der Sieg war aber sehr wichtig. Die zwei Punkte im Top-Spiel gegen Berlin hätten uns wenig gebracht, wenn wir jetzt zwei Punkte gelassen hätten.“
