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#HölleNord
- SG empfängt Füchse Berlin in der „Hölle Nord“

Die Ruhe vor dem Sturm

Es sind für die SG Flensburg-Handewitt noch fünf Spiele in 2025. Los geht es am morgigen Donnerstag gegen den deutschen Meister Füchse Berlin. Anwurf in der seit Monaten ausverkauften GP JOULE Arena ist um 19 Uhr.

Über dieses Spiel wird schon im Vorfeld viel gesprochen. Alle Personalgeschichten und Eventualitäten gilt es, zur Seite zu schieben. „Wir konzentrieren uns auf uns, damit wir unsere beste Leistung erreichen“, sagt SG Coach Aleš Pajović. „Wir wollen mit unseren Fans im Rücken den Heimvorteil nutzen und die zwei Punkte hierbehalten.“ Die Woche Pause seit der letzten Auswärtspartie in Lemgo hat allen gut getan. Die angeschlagenen Akteure konnten ihr Trainingspensum etwas herunterfahren oder bekamen einen oder zwei Tage Pause. Junge Spieler aus dem Junior-Team und der A-Jugend halfen mehr als sonst aus. Nach den beiden taktischen Übungseinheiten am Dienstag und Mittwoch hat er jedoch noch Fragezeichen auf seiner Personalliste, da Lukas Jørgensen weiterhin über Rückenschmerzen klagt. Lasse Møller (Mittelhandbruch) konnte nach fast zwei Monaten wieder leicht ins Mannschaftstraining einsteigen.

Fallen wieder sehr viele Tore?
Sorglos sind auch die Füchse Berlin nicht. Zuletzt pausierten mehrere Leistungsträger. Die Handballer von der Spree verloren zwar überraschend in Kolstad, gewannen am Sonntag aber mit 32:28 in Hannover. „Sie haben gezeigt, dass sie auch mit einem kleinen Kader eine sehr starke Mannschaft sind“, weiß Aleš Pajović, der mit allen möglichen personellen Konstellation rechnet – und vor allem mit viel Tempo. „Langsam können irgendwie beide Mannschaften nicht“, schmunzelt der SG Coach. Vor Jahresfrist siegte die SG mit 38:37 in der „Hölle Nord“, in der Vorbereitung gab es eine 39:40-Niederlage in Nordhorn. Blitzschnelle Angriffe standen in den letzten Tagen allerdings nicht allein auf der Agenda. Das Rückzugsverhalten und die richtige Defensivarbeit waren ebenfalls große Themen. Wichtig wird auch die Performance zwischen den Pfosten. „Wenn der gegnerische Torwart 15 Paraden hat, unsere aber nur auf fünf kommen – dann wird es schwer“, weiß Aleš Pajović. Er versucht, die enorme Motivation seiner Jungs mit etwas Lockerheit in die genau richtige Form zu bekommen.

Erstellt von ki