Zum Auftakt der Opel HBL geht es direkt Schlag auf Schlag. Zum Abschluss der ersten Woche der Saison empfängt die SG Flensburg-Handewitt am Sonnabend um 19 Uhr den HC Erlangen in der GGW Arena.
Drei Spiele in einer Woche. Der Start in die Saison 2026/27 ist rasant und für die SG Flensburg-Handewitt bislang erfolgreich. Nach den Siegen gegen Eisenach und beim Bergischen HC soll am Sonnabend gegen den HC Erlangen nach Möglichkeit der perfekte Abschluss der Englischen Woche her.
Aleš Pajović hebt im Vorfeld allerdings den mahnenden Zeigefinger und weiß, dass in der stärksten Liga der Welt nichts von alleine kommt.
„Es erwartet uns ein hartes Spiel. Die ersten zwei Spiele haben schon gezeigt, dass jedes Team gerade zum Saisonstart alles reinschmeißt. Auch unsere Neuen, wie Aymeric Minne, mussten das bereits lernen.“
Nach einer Handblessur im Auftaktspiel war der Franzose am Mittwoch unsanft auf dem Rücken gelandet und hatte Schmerzen. Er wird wohl aber ebenso spielen können wie Emil Jakobsen. Das hat zumindest die Zeit nach der Rückkehr aus Wuppertal bei beiden gezeigt. Bei Jakobsen ist der Knöchel betroffen, und nach dem Abschlusstraining wird sich zeigen, wie beide auf die Belastung reagieren. Stand jetzt ist mit einem Einsatz des Duos zu rechnen.
Vor allem die Eins-gegen-eins-Qualität von Minne dürfte wichtig sein. Denn gegen die „aktive und aggressive“ 6:0-Abwehr von Erlangen kommt es laut Pajović gerade auf diese Duelle an. „Da müssen wir präsent sein“, so der SG-Coach.
Insgesamt gilt es für sein Team, die guten Ansätze aus dem Angriffsspiel der ersten beiden Partien fortzuführen und auch die Abwehr weiterzuentwickeln.
„Wir hatten zuletzt Phasen, in denen wir richtig gut waren. Beim BHC in der zweiten Halbzeit, als wir in 20 Minuten nur vier Gegentore bekommen haben. Da gilt es anzuknüpfen“, so „Pajo“, der wenig auf die Verletzungssorgen des Gegners gibt. Dort ist beispielsweise der kommende SG-Spieler Viggo Kristjansson fraglich. Im Team um den Ex-Flensburger Marek Nissen, bei dem seit dieser Saison mit Michael Jacobsen ein weiterer alter Bekannter als Co-Trainer auf der Bank sitzt, ist laut Pajović „noch genug Qualität“.
Der SG-Trainer sagt aber auch: „Wir konzentrieren uns auf uns, und unser nächstes Ziel ist es, dass wir uns vor dem Heimpublikum gut präsentieren. Wenn wir das tun, sollten die nächsten zwei Punkte normalerweise in Flensburg bleiben.“
